HSV
Last-Minute-Abgang vorm Trainingsstart? So ist der Stand beim HSV
Zumindest fünf Profis würde der HSV in diesem Sommer gern noch abgeben. Allerdings werden vermutlich alle zum Trainingsstart auf der Matte stehen – oder passiert doch noch Überraschendes?
Bereits in aller Frühe werden am Montagmorgen die ersten HSV-Profis am Volkspark vorfahren. Nach sieben Urlaubswochen geht es wieder rund, als Sechster der 18 Bundesligisten starten die Hamburger in ihre Saison-Vorbereitung, die mit den zwei Tage dauernden Leistungstests beginnt. Vorab wurden die Spieler in Zweier-Gruppen eingeteilt, in denen sie ihre Übungen absolvieren werden. Auch die fünf Profis, die der Verein in diesem Sommer gern abgeben möchte, sollen dabei sein – oder passiert kurzfristig noch Überraschendes?
So oft Claus Costa aktuell auch sein Smartphone in der Hand hält: Auf die entscheidenden Anrufe wartete der HSV-Sportdirektor in den vergangenen Tagen vergeblich. Nach den Abgängen von Robert Glatzel (für 1,7 Millionen Euro nach Wolfsburg) und Noah Katterbach (auf Leihbasis nach Braunschweig) sind die Transferaktivitäten wieder ins Stocken geraten. Dabei hofft der HSV bei zumindest noch fünf Profis auf Bewegung.
Am Mittwoch reist der HSV-Tross nach Dänemark
Immanuel Pherai, Emir Sahiti, Fabio Baldé, Jean-Luc Dompé und Aboubaka Soumahoro – all diese Profis würde der HSV gern abgeben. Im Volkspark will man nicht ausschließen, dass es noch vor der Abreise ins Dänemark-Trainingslager (von kommendem Mittwoch bis Samstag) zumindest einen Last-Minute-Abgang geben könnte. Zur Wahrheit gehört aber auch: Aktuell bahnt sich bei keinem der Profis zwingend eine schnelle Entscheidung an.
Zwar erreichten Costa in Bezug auf das abwanderungswillige Quartett auch am Wochenende mehrere Anrufe. Dabei handelte es sich allerdings vornehmlich um Mittelsmänner, die das baldige Interesse von Vereinen in Aussicht stellten. Wirklich Konkretes gab es dabei nicht.
HSV-Profi Pherai würde gern fest nach Elversberg wechseln
Das gilt auch für Pherai, der in Sachen Wechsel-Aktivitäten grundsätzlich am weitesten ist. Nach wie vor steht er in Kontakt mit Elversberg und würde seiner Leihe gern ein festes Engagement bei den Saarländern folgen lassen. Die SVE-Bosse sperren sich aber weiterhin, dem HSV einen Betrag anzubieten, der deutlich hinter der Millionengrenze liegt.
Sahiti, der in der Rückrunde auf Leihbasis bei Maccabi Tel Aviv spielte, ist ebenso auf Vereinssuche wie Baldé und Dompé. Der Unterschied: Die letzteren beiden hätten bei einem HSV-Verbleib zumindest weiterhin die Chance auf Einsätze.
Das könnte in der Vorbereitung auch für Abwehr-Talent Soumahoro gelten, der eine aus sportlicher Sicht schreckliche Leih-Rückrunde in Saint-Étienne hinter sich hat und bei den Franzosen ohne jeden Einsatz blieb. Aktuell wird nach einem erneuten Leihverein gesucht. Denn: Sobald der HSV seinerseits neue Abwehrkräfte verpflichtet, werden auch Soumahoros Kaderchancen im Volkspark wieder drastisch sinken.
Bislang verpflichtete der HSV in diesem Sommer zwei Neuzugänge
Auch in Sachen Zugänge ist der Stand unverändert. Nach Kofi Amoako (aus Dresden), der am Montag erstmals im Volkspark dabei ist, und Albert Grønbæk (wurde nach Leihe fest aus Rennes verpflichtet) stehen weitere Transfers noch aus.
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