Kevin Keegan im Trikot des HSV, das er von 1977 bis 1980 trug.

Von 1977 bis 1980 spielte Kevin Keegan für den HSV – und wurde zu einem der größten Idole der Vereinsgeschichte. Foto: WITTERS

Krebs-Diagnose! Drama um HSV-Legende Kevin Keegan

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Als Angreifer des HSV verzauberte Kevin Keegan die Massen und wurde von 1977 bis 1980 zum Vereins-Idol. Nun hat der 74-Jährige den härtesten Kampf seines Lebens vor sich. Wie seine Familie bestätigte, ist Keegan an Magenkrebs erkrankt und wurde in ein englisches Krankenhaus eingeliefert.

Die Nachricht sorgte nicht nur in England und Deutschland für Bestürzung. „Kevin wurde kürzlich zur weiteren Abklärung anhaltender Bauchbeschwerden ins Krankenhaus eingeliefert“, ließ Keegans Familie am Mittwoch in einem Statement wissen. „Diese Untersuchungen haben eine Krebsdiagnose ergeben, weshalb Kevin sich nun einer Behandlung unterziehen wird.“ Weiter heißt es: „Kevin ist dem medizinischen Team für das Eingreifen und die fortlaufende Betreuung sehr dankbar. In dieser schwierigen Zeit bittet die Familie um Privatsphäre und wird keine weiteren Stellungnahmen abgeben.“

Keegans Ex-Vereine sendeten Genesungswünsche

Sofort reagierten mehrere frühere Vereine des ehemaligen Superstars und sendeten Genesungswünsche. „King Kev, wir stehen Dir auf Deinem Weg zur Seite“, schrieb Newcastle United über die sozialen Netzwerke. „Wir wünschen Dir eine vollständige und schnelle Genesung.“ Der FC Liverpool vermeldete: „Die Gedanken und die Unterstützung aller beim FC Liverpool (…) sind bei Kevin Keegan.“ Am Donnerstagmorgen richtete sich der HSV in englischer Sprache via „X“ an Keegan: „Unsere Gedanken und Gebete sind mit Dir – bleib stark, Mighty Mouse!“

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Über die „Reds“ hatte der in Armthorpe geborene Keegan einst den Weg zum HSV gefunden. Mit einer Ablöse von 2,3 Millionen Mark wurde er 1977 zu einem der teuersten Spieler seiner Zeit – und zahlte zurück. 1979 wurde er mit den Rothosen Deutscher Meister, traf in seinen drei Hamburger Jahren in 90 Bundesligaspielen 32 Mal. 1978 und 1979 wurde er zu Europas Fußballer des Jahres gekürt, ehe der 63-fache Nationalspieler (21 Tore) 1980 nach Southampton und zurück in die Heimat wechselte.

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Geblieben ist nicht nur im Volkspark die Erinnerung an einen grandiosen Fußballer. Nun drückt auch die HSV-Familie Keegan fest die Daumen.

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