Kommentar: Furioser Fußball! Aber kann man dem HSV diesmal wirklich trauen?

HSV-Trainer Tim Walter lehnt an der Ersatzbank
Trainer Tim Walter und der HSV sind nach fünf Spieltagen erster Aufstiegsanwärter.

Der HSV schlägt auch Hansa Rostock überzeugend mit 2:0 und geht als souveräner Zweitliga-Tabellenführer in die Länderspielpause. Momentan macht es Hamburger Fans, Spielern, Trainern und Verantwortlichen viel Spaß. Lars Albrecht, stellvertretender Sportchef der MOPO, schreibt in seinem Kommentar, dass sich das Walter-Team das viele Lob redlich verdient hat – aber die nächste Reifeprüfung bereits bevorsteht.

Bierchen, Pizza, Füße hoch: Zumindest diejenigen HSV-Profis, die in der Pause keine Länderspielreise antreten, dürfen es sich eigentlich mal so richtig gut gehen lassen. Es wäre mehr als verdient nach diesem furiosen Start mit 13 Punkten aus fünf Spielen, 13 eigenen, teils großartig herausgespielten Toren und zuletzt drei Spielen ohne jeglichen Gegentreffer.

Der Bundesliga-Aufstieg ist niemals garantiert

Hut ab, HSV! Das macht den Fans und den neutralen Beobachtern viel Spaß. Nun ist im sechsten Jahr in Liga zwei sicherlich eine gewisse Skepsis angebracht. Gute Starts, Siegesserien und die Tabellenführung – das ist alles nicht neu in Hamburg und führt bekanntlich nicht zwingend in die Bundesliga.

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Doch die Art und Weise, in der das Walter-Team aktuell auftritt, wird auch dem pessimistischsten Fan gefallen. Diese Wucht, mit den sensationellen Anhängern im Rücken, kann diesen für den Aufstieg bestens gerüsteten Kader ans große Ziel bringen.

Auch in Elversberg muss der HSV bestehen

Bis dahin ist es gewiss noch ein weiter Weg. In Elversberg, in der knapp 10.000 Zuschauer fassenden Ursapharm-Arena an der Kaiserlinde (heißt wirklich so), steht für diesen HSV die nächste Reifeprüfung an.

Der HSV schlägt auch Hansa Rostock überzeugend mit 2:0 und geht als souveräner Zweitliga-Tabellenführer in die Länderspielpause. Momentan macht es Hamburger Fans, Spielern, Trainern und Verantwortlichen viel Spaß. Lars Albrecht, stellvertretender Sportchef der MOPO, schreibt in seinem Kommentar, dass sich das Walter-Team das viele Lob redlich verdient hat – aber die nächste Reifeprüfung bereits bevorsteht.