Kommentar: Baumgart punktet bei seinem HSV-Debüt auch nach dem Spiel

HSV-Trainer Baumgart steht vor der Trainerbank im Volksparkstadion
Steffen Baumgart feierte einen gelungenen Einstand als HSV-Trainer.

„Darauf lässt sich aufbauen.“ Steffen Baumgart war zufrieden nach seinem mit Spannung erwarteten Debüt. In den vergangenen Tagen schien es ja bereits, als habe der HSV durch den Trainerwechsel ein paar Zusatzpunkte erhalten, die den Aufstieg nur noch zur Formsache machen. Dass auch Baumgart nicht alle Probleme, die die Hamburger hemmten, per Handauflegen beseitigen kann, wurde dann auf dem Platz deutlich.

Aber auch wenn nicht alles klappte, wirkte der HSV doch ein wenig stabiler als in den letzten Walter-Wochen und beim entscheidenden Tor durch Ransford Königsdörffer auch einfach abgezockt. „Ich soll tief laufen, ich soll schießen, ich soll das Tor treffen.“ Das habe Baumgart ihm gesagt vor seinem ersten Treffer der Saison.

Neuer HSV-Trainer Baumgart strahlt Bescheidenheit aus

Fußball kann einfach sein. Das ist es, was der Trainer seinen Spielern vermitteln will. Das ist es, was ankommt bei den Fans. Das dürfte auch für die neue Bescheidenheit gelten, die der Coach ausstrahlt.

Das könnte Sie auch interessieren: Walters emotionaler HSV-Abschied: Warum er auch wütend ist

Der ist zwar nicht leiser als sein Vorgänger, aber einen Tick respektvoller. „Wir waren nicht besser als Elversberg“, sagte er nach den umkämpften 90 Minuten. Es klang wie Understatement. Und irgendwie wohltuend.