Mario Vuskovic im September vergangenen Jahres im Volksparkstadion

Mario Vuskovic im September vergangenen Jahres im Volksparkstadion – im Herbst 2026 darf er wieder für den HSV spielen. Foto: WITTERS

„Können es kaum erwarten“: Große HSV-Sehnsucht nach dem Vuskovic-Comeback

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Erstmals seit September 2021 kommt es an diesem Samstag (15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) wieder zu einem Nordderby zwischen Werder Bremen und dem HSV im Weserstadion. Beim letzten Vergleich an diesem Ort trafen beide Teams in der Zweiten Liga aufeinander. Es war mitten in der Corona-Zeit, das Stadion nur zur Hälfte gefüllt. Der HSV siegte 2:0, und Mario Vuskovic feierte sein Pflichtspieldebüt für die Hamburger. Ein besonderer Moment, an den sich auch Merlin Polzin gern erinnert. Gleichzeitig wächst beim HSV-Coach die Sehnsucht nach der Rückkehr des zurzeit noch wegen Dopings gesperrten Verteidigers.

19 Jahre, zehn Monate und zwei Tage alt war Vuskovic, als er damals beim Nordderby in Bremen in der 82. Minute eingewechselt wurde. Polzin, der zu dieser Zeit noch Co-Trainer der Hamburger war, hat den Moment nicht vergessen. „Klar erinnere ich mich noch gut daran, dass er in der Schlussphase des Spiels dazu beigetragen hat, dass wir den Auswärtssieg feiern konnten. Er hat damit den ersten Eindruck hinterlassen, trotz seines jungen Alters eine tolle Leistung gezeigt und ist zu einem ganz wichtigen Spieler geworden“, erzählt der 35-Jährige.

Mario Vuskovic haut sich bei seinem HSV-Debüt im Nordderby gegen den damaligen Bremer Niclas Füllkrug voll rein. imago/Nordphoto
Mario Vuskovic imn Zweikampf mit dem damaligen Bremer Niclas Füllkrug.
Mario Vuskovic haut sich bei seinem HSV-Debüt im Nordderby gegen den damaligen Bremer Niclas Füllkrug voll rein.

Auf das Vuskovic-Debüt in Bremen folgten 46 weitere Pflichtspiel-Auftritte des Kroaten im HSV-Trikot, bevor er gut ein Jahr später durch einen positiven Dopingtest auf EPO komplett aus der Bahn geworfen wurde. Nach einem zähen und teils fragwürdigen Kampf vor verschiedenen Gerichten wurde er für vier Jahre gesperrt. Vuskovic hat stets seine Unschuld beteuert und blieb die komplette Zeit ein wichtiges Mitglied der HSV-Familie. Auch deswegen kam im vergangenen Sommer sein Bruder Luka in den Volkspark.

Besondere Verbundenheit in der Familie Vuskovic

„Der Kontakt ist immer da. Mario ist mit all dem dabei, was erlaubt ist“, sagt Polzin, der oft die persönliche Verbindung zu dem gesperrten Verteidiger sucht. Er wird wie ein Teammitglied behandelt – auch wenn er an keinen Mannschaftsaktivitäten teilnehmen darf. Gefragt ist immer mal wieder auch sein enger Draht zu Luka Vuskovic. Polzin: „Ich versuche manchmal, über Mario etwas Kritisches an Luka loszuwerden und es von einer anderen Seite zu spielen, aber da ist er immer sehr auf der Seite seines Bruders. Diese Verbundenheit zeichnet die beiden aus.“

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In die Vorbereitung auf das nun anstehende Nordderby in Bremen wird Mario Vuskovic beim HSV nicht explizit eingebunden. Wahrscheinlich wird er die Partie aus seiner Heimatstadt Split verfolgen. Dort bereitet sich der mittlerweile 24-Jährige intensiv auf sein HSV-Comeback vor. Sehr lange wird es nicht mehr dauern.

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Ab Mitte September darf Mario Vuskovic beim HSV wieder trainieren. Am 15. November endet seine Doping-Sperre, und er kann endlich auf die große Fußballbühne zurückkehren. „Wir können es kaum erwarten, dass die nächste Saison beginnt und wir nicht allzu lange warten müssen, bis er wieder im HSV-Trikot aufläuft“, sagt Polzin. Am liebsten würde Mario das dann in der Bundesliga an der Seite seines Bruders tun. Sicher gern auch in einem Nordderby. Dort, wo für ihn einst beim HSV alles so richtig angefangen hat.

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