„Kann ich nicht sagen“: Nächster Leistungsträger lässt seine HSV-Zukunft offen
Nach dem Ehrungs-Marathon am Montag beginnt für den HSV am Dienstag der ganz große Spaß. Um 7 Uhr heben die Profis nach Ibiza ab und werden dort mehrere Tage lang ihren Aufstieg feiern. Aber bei aller Freude: Für einige Spieler wird es auch die Abschiedsreise vom HSV sein. Gezittert wird auch um einige Leistungsträger. Nachdem Torjäger Davie Selke im Anschluss an das 2:3 in Fürth seine Hamburger Zukunft in Frage stellte, legte am Montag ein weiterer Führungsspieler nach – und bezeichnete seinen Verbleib als offen.
So etwas hatten sie alle noch nicht erlebt. Voller Freude genossen die HSV-Profis die Worte von Hamburgs Erstem Bürgermeister Peter Tschentscher, der den Aufsteigern im Großen Festsaal gratulierte. Später wurden die Männer und Frauen des Vereins frenetisch bejubelt, als sie den Rathausbalkon betraten. Hamburg war blau-weiß-schwarz, so weit die Augen reichten.
Nach sieben Jahren stieg der HSV in die Bundesliga auf
Auch Ludovit Reis genoss den Trubel und tanzte gemeinsam mit seinen Kollegen. „Ich bin so unglaublich stolz, wir haben so lange für das hier gekämpft“, ließ der Niederländer wissen. „Nun wollen wir alles dafür tun, dass der HSV auch in der Bundesliga das wird, was er früher mal war.“
Fragt sich nur, ob Reis dann noch dabei sein wird. Hartnäckig halten sich die Gerüchte, dass der Mittelfeldmann vom belgischen Spitzenklub FC Brügge umworben wird, sein HSV-Vertrag endet in einem Jahr. Sollte sich der HSV mit dem Niederländer nicht auf eine Verlängerung einigen, wäre er im kommenden Sommer ablösefrei. Eine knifflige Situation.
Die Zukunft von Reis beim HSV ist offen
Reis wollte am Montag kein klares Bekenntnis in Richtung des HSV abgeben. Ob er auch nach dem Aufstieg bleiben werde? „Das kann ich heute nicht sagen“, stellte er fest. „Ich will jetzt erst mal mit dem ganzen Verein feiern, was wir geschafft haben.“ Und mit Blick auf den Balearen-Trip mit den Kollegen: „Ich will nur Alkohol in mich reinfließen lassen.“
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Ab Dienstag dann auf Ibiza. Ein Trip, zu dem die Profis auch die Vorstände Stefan Kuntz und Eric Huwer einluden. Die Bosse aber sagten ab und wollen die Profis in Ruhe feiern lassen. Stattdessen wird in Hamburg über den Kader für die neue Saison gesprochen. Die Namen Reis und Selke werden dabei höchste Priorität genießen.