In Düsseldorf ein Star: HSV-Profi spricht über seinen Kumpel Narey
Im Sommer trennten sich die Wege von Khaled Narey und Jan Gyamerah nach zwei Jahren. Ersterer kickt mittlerweile beim kommenden HSV-Gegner, Fortuna Düsseldorf, ihre Freundschaft jedoch blieb. Kontakt zwischen den Kumpels gab es diese Woche aber nicht. Oder besser, schenkt man ihren Worten Gehör: noch nicht.
Ob Aufruf zur Wette oder nicht: „Wie ich Khaled kenne, wird da bestimmt noch eine Nachricht bei mir ankommen“, prognostizierte Gyamerah am Mittwoch für die MOPO. Mit einem Lachen, natürlich, denn damit kennt er sich gut aus. Auch dank Narey, der den HSV-Rechtsverteidiger als einen „Kerl, der immer gute Laune hat“, bezeichnet. „Wir waren Sitznachbarn in der Kabine, dementsprechend hatten wir viel miteinander zu tun“, erinnert sich Gyamerah an die Entwicklung ihrer Freundschaft. „Wir haben viele Witze gemacht, das war einfach eine lustige Zeit mit ihm.“
HSV-Clique mit Ambrosius, Dudziak und Jung
Zu ebenjener gehörten auch viele Unternehmungen abseits des Platzes, innerhalb einer „kleinen Clique“, wie auch Narey der MOPO bestätigt: „Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden. Das ist bis heute so geblieben.“ Mit Jeremy Dudziak, Gideon Jung, Stephan Ambrosius oder auch mal Bakery Jatta und David Kinsombi ging es dann das ein oder andere Mal afrikanisch essen, die Brüderschaft verfestigte sich.
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Dabei hatten sich ihre Wege schon ganz früh gekreuzt. Am 2. September 2012 spielte Gyamerah mit der U19 des VfL Bochum gegen Bayer Leverkusens U19 – und Narey. Endstand: 3:0. „Das war echt ein geiles Spiel“, erinnert sich Gyamerah. „Als VfL Bochum bei Bayer Leverkusen mit 3:0 zu gewinnen, war schon nichts Alltägliches.“ Zumal der VfL ab Minute 25 in Unterzahl gespielt habe. „Da haben wir denen mal gezeigt, wo der Hammer hängt“, erzählt der 26-Jährige lachend.
Gyamerah und Ex-HSV-Profi Narey sind gute Freunde
Ein ähnliches Resultat erhofft sich Gyamerah freilich auch für Samstag. In dem Wissen, dass Kumpel Narey bisher eine richtig starke Saison (sieben Tore, elf Vorlagen) spielt. „Khaled ist einfach ein guter Spieler. Ich wünsche ihm, dass es so weitergeht“, so Gyamerah, um danach, na klar, lachend zu ergänzen: „Außer am Samstag, da gönne ich ihm nicht so viel Erfolg.“ Auf dem Feld gegen einen Freund anzutreten, sei für ihn inzwischen „etwas ganz Normales“.
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Auf das Wiedersehen und Nareys Besuch in der HSV-Kabine nach Abpfiff freuen sie sich aber beide. Schon vorm Hinspiel habe es „viele Nachrichten“ und Telefonate gegeben, verrät Gyamerah. Nur eben diesmal noch nicht. „Eine Wette läuft bisher nicht. Mal gucken, was noch auf mich zukommt“, ist Narey gespannt. Dabei wartet doch auch sein Kumpel in Hamburg auf eine Nachricht …