HSV
Im November darf er wieder spielen: So plant der HSV mit Mario Vuskovic
Nach vier Jahren Zwangspause darf Mario Vuskovic ab Mitte November wieder für den HSV spielen. Die Rückkehr wird mit viel Vorfreude erwartet. Einen Kaderplatz hat er schon sicher.
Für die kommende Saison hat der HSV aktuell mit Warmed Omari, Jordan Torunarigha, Daniel Elfadli, Aboubaka Soumahoro, Nicolás Capaldo, Shafiq Nandja und Joel Agyekum sieben Profis im Aufgebot, die in der Innenverteidigung eingesetzt werden können. Hinzu kommt Mario Vuskovic, der ab November wieder für die Hamburger spielen darf. Welche Rolle spielt der Kroate nach seiner Doping-Sperre bei der Kaderplanung? Die MOPO hat sich im Volkspark umgehört.
Die Vorfreude auf das Vuskovic-Comeback ist beim HSV sehr groß. Das gilt nicht nur für die Fans, sondern auch für seine Mitspieler, das Trainerteam und die Bosse. Die Tage werden heruntergezählt, bis der Kroate endlich wieder im Volkspark dabei sein kann. Ab Mitte September darf er in Hamburg mit der Mannschaft trainieren, zwei Monate später kann er seine Rückkehr in einem Pflichtspiel feiern.
Vuskovic hat vier Jahre keinen Mannschaftssport gemacht
Wie schnell sich Vuskovic nach vier Jahren Zwangspause wieder an die spezifische Belastung im Fußball gewöhnt, ist noch unklar. Fehlende Fitness dürfte kaum das Problem sein. Mit Privattrainer Josko Vlasic arbeitet der 24-Jährige intensiv an seiner Rückkehr. Zuletzt verriet sein Bruder Luka: „Sie arbeiten jeden Tag drei oder vier Stunden, also wird er in einem besseren Zustand zurückkommen als zuvor.“ Ein Fragezeichen bleibt dennoch. An einem Mannschaftstraining mit Zweikämpfen durfte Vuskovic vier Jahre lang nicht teilnehmen. Für seinen Körper wird das definitiv eine Umstellung und Herausforderung.
Beim HSV ist die Überzeugung groß, dass Vuskovic diese Lücke schnell wieder schließen kann. Für ihn sei in Hamburg immer ein Platz im Kader bereit, heißt es. Auf der anderen Seite wird aber auch betont, dass die Kaderplanung für die neue Saison nicht von Vuskovic abhängig gemacht werden könne. Der Grund: Wenn Vuskovic im November wieder in der Bundesliga eingesetzt werden darf, sind die ersten neun Spieltage der Saison bereits absolviert. Auch bis dahin wird der HSV schon eine starke Abwehr brauchen.
HSV sucht noch Vertstärkung für die Abwehr
Auf eine Notlösung bis zur Vuskovic-Rückkehr soll deshalb nicht gesetzt werden. Das wäre zu riskant. Entsprechend suchen die Hamburger in diesem Sommer weiter nach Verstärkung für die Abwehr. Zwar hat der HSV quantitativ genug Verteidiger im Team. Qualitativ besteht jedoch zumindest bis zum Comeback von Vuskovic noch Handlungsbedarf.
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