HSV-Zugang vor Blitz-Debüt? Grønbæk zeigt im Training sofort, was er drauf hat
Der Transfer von Dortmunds Talent Almugera Kabar (19) zum HSV ist geplatzt, der von Basels Flügelstürmer Philip Otele (26) noch nicht ganz eingetütet – ein Neuzugang aber marschierte am Sonntag erstmals auf die Plätze im Volkspark. Albert Grønbæk feierte sein HSV-Trainingsdebüt und deutete dabei gleich an, was er drauf hat.
Tag für Tag eine neue Grønbæk-Nachricht. Am Mittwochabend war der Däne in Fuhlsbüttel gelandet, am Donnerstag dann hatte er seinen Medizincheck im Athleticum im Volkspark absolviert. Wenige Stunden vor der Partie gegen den FC Bayern (2:2) vermeldeten die HSV-Bosse dann am Samstag die Leihe des 24-Jährigen, der bis Saisonende von Stade Rennes kommt. Nun der Trainingsstart, gemeinsam mit den Spielern, die gegen die Münchner wenig oder gar nicht zum Einsatz gekommen waren.
HSV-Zugang Grønbæk zeigte 50 Minuten lang sein Können
Um 11.58 Uhr marschierte Grønbæk gemeinsam mit Angreifer Robert Glatzel auf den Platz und betrieb Smalltalk. 50 Minuten lang dauerte dann seine erste Einheit. Im Rahmen der Trainingsspiele zeigte der Nationalspieler (acht Einsätze) direkt seine Qualitäten, machte einen quirligen Eindruck und gefiel durch zahlreiche gute Abschlüsse. Der Eindruck: Nachdem der Däne mehrere Wochen lang verletzt ausfiel, scheint er matchfit zu sein. Bereits für die Partie am kommenden Samstag in Heidenheim (15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) dürfte er zur Kader-Option werden.

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„Dieser Verein ist großartig, die Fans sind toll“, sagte Grønbæk im Gespräch mit den klubeigenen Medien. „Als ich hörte, dass der HSV an mir interessiert war, sagte ich zu meinen Agenten nur: So schnell wie möglich.“ Anschließend löste Rennes das Leihgeschäft mit CFC Genua vorzeitig auf und tütete die Leihe zum HSV ein.
Der neue Däne erhält die Meffert-Nummer – auch Otele im Anflug

In Hamburg erhält der Rechtsfuß die Nummer 23, die zuvor der nach Kiel abgewanderte Jonas Meffert trug. Vieles spricht dafür, dass Grønbæk sein Trikot erstmals am kommenden Samstag in Heidenheim überstreifen wird.
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Dann soll auch Angreifer Philip Otele dabei sein. Der Nigerianer, der noch beim FC Basel unter Vertrag steht und mit Kaufoption ausgeliehen werden soll, weilte an diesem Sonntag zum Medizincheck im Volkspark. Den hatte tags zuvor auch Kabar absolviert. Auf Anraten seiner Ärzte aber sah der HSV von einer Verpflichtung ab, da der Linksverteidiger aufgrund der Folgen einer Knieblessur noch drei bis vier Wochen lang kein Mannschaftstraining absolvieren kann.
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