HSV-Profi Luka Vuskovic beim Länderspiel mit Kroatien gegen Kolumbien mit dem Ball am Fuß.

Im Testspiel gegen Kolumbien erzielte HSV-Profi Luka Vuskovic sein erstes Tor für die kroatische Nationalmannschaft. Jetzt freut er sich auf Brasilien. Foto: AFP

HSV will ihn nicht bremsen: So schnell kommt Vuskovic nach Hamburg zurück

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Nach seiner Tor-Premiere für Kroatien beim 2:1-Erfolg gegen Kolumbien wartet auf Luka Vuskovic direkt das nächste Karriere-Highlight. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch tritt er in Orlando (US-Bundesstaat Florida) mit der kroatischen Nationalmannschaft gegen den fünffachen Weltmeister Brasilien an. Darf Vuskovic auch diesmal spielen, und wie kommt er danach schnell zurück nach Hamburg? Der HSV hat alles geklärt und durchgeplant.

Die Vorfreude bei Vuskovic auf den Vergleich mit Brasilien ist groß. „Ich muss mich bestmöglich auf dieses Spiel vorbereiten und gegen Brasilien alles geben, denn sie gehören momentan zu den besten Nationalmannschaften der Welt. Wir alle müssen unser Bestes geben“, sagt der 19-Jährige. Wahrscheinlich wird er nach seinem Startelf-Einsatz gegen Kolumbien gegen Brasilien zunächst nur auf der Bank sitzen. Merlin Polzin hätte aber auch kein Problem damit, wenn er erneut ein paar Minuten bekäme.

Für Vuskovic: Keine HSV-Vorgaben an die kroatische Nationalmannschaft

„Ich glaube, es geht jetzt nicht darum, ihn zu bremsen oder für Samstag irgendwas rauszunehmen. Wir freuen uns, sind stolz auf ihn und auf seinen Weg. Wir denken jetzt nicht daran: Hoffentlich spielt er nicht oder spielt weniger“, sagt der HSV-Coach, der sich mit dem kroatischen Trainerteam nicht über mögliche Einsatzzeiten abgesprochen hat. „Ich mache da keine Vorgabe. Es ist ein wichtiges Spiel für sie gegen Brasilien und auf jeden Fall ein guter Test.“

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Mit der zusätzlichen Belastung wird Vuskovic am Ende umgehen können. Davon ist Polzin überzeugt. Dafür kennt er den Spieler und dessen professionelle Einstellung viel zu gut. Problematischer sind eher die Reisestrapazen. Direkt nach dem Abpfiff in Orlando wird sich Vuskovic auf die Rückreise in das knapp 8000 Kilometer entfernte Hamburg machen, um am Samstag beim Heimspiel gegen Augsburg (15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) wieder im Volksparkstadion auf dem Platz zu stehen.

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„Der Aufwand ist natürlich extrem“, so Polzin. Der Reiseplan wurde mit den Kroaten abgestimmt. Demnach wird Vuskovic am Donnerstagvormittag wieder in Hamburg landen. Ob er dann auch direkt wieder auf den Trainingsplatz geht, ist noch offen. Für den HSV-Coach ist das aber auch nicht entscheidend. Er sagt: „Ich glaube, da geht es dann eher darum, die Kräfte zu bündeln für Samstag, als jetzt noch mal einen Trainingsreiz zu setzen.“

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