Überraschende Wende! So stehen die HSV-Chancen auf Wunschstürmer Downs
Es ist die heißeste Suche dieses HSV-Winters. Mehr als alles andere will der Aufsteiger einen neuen Stürmer verpflichten, um die Misere der ersten Saison-Monate beenden zu können. Durchaus möglich, dass die Planstelle nun sogar kurzfristig vergeben werden kann. Vor dem Jahresauftakt am Samstag in Freiburg (15.30 Uhr, Liveticker auf mopo.de) tut sich was – und der HSV ist bei seinem Wunschstürmer plötzlich ganz vorne dabei im Rennen.
Bereits vor zwei Wochen wurde das Interesse der Hamburger an Damion Downs publik. Der Ex-Kölner, der im vergangenen Sommer für eine Ablöse von acht Millionen Euro zum englischen Zweitligisten FC Southampton wechselte, könnte auf Leihbasis kommen, hatte allerdings parallel zum Hamburger Interesse schnell auch zahlreiche andere Anfragen vorliegen. Lange galt der HSV nur als Außenseiter in dem Poker.
HSV-Kandidat Downs will sich diese Woche entscheiden
Das hat sich nach MOPO-Informationen mittlerweile geändert. Innerhalb der nächsten 48 Stunden will sich der US-Nationalstürmer entscheiden, wohin seine Reise geht. Zahlreichen Klubs hat er bereits abgesagt. Aber: Vier Vereine aus der Bundesliga und dem Ausland sind noch im Rennen – einer davon ist der HSV.

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Schnappt sich der HSV Kölns Aufstiegsstürmer? Der 21-Jährige soll sehr angetan davon sein, wie energisch und vor allem wie kontinuierlich sich HSV-Sportdirektor Claus Costa um ihn bemüht. Ein Werben, das Wirkung hinterlassen hat. Die Aussicht, als Stürmer Nummer eins mit dem HSV in die zweite Saisonhälfte starten zu können, reizt Downs. Denn genau diese Rolle trauen die Entscheidungsträger im Volkspark dem Nationalstürmer (sechs Einsätze) zu. Auch die Zuversicht der HSV-Bosse, als Sieger aus dem Poker hervorzugehen, ist zuletzt wieder gestiegen.
Kommt Downs, könnte er schon in Freiburg für den HSV auflaufen
Sollte Downs dem HSV zügig zusagen, würde er für die Partie in Freiburg direkt zur Option werden. Für die Position in der Spitze steht aktuell nur Ransford Königsdörffer bereit, der in der Hinrunde einen überwiegend glücklosen Eindruck hinterließ. Robert Glatzel dürfte nach seinem gerade auskurierten Muskelfaserriss noch eine weitere Woche brauchen, ehe er voll einsatzfähig ist. Yussuf Poulsen (Sprunggelenksverletzung) wird noch bis in den Februar hinein pausieren müssen.
HSV erkundigte sich auch nach Ösi-Stürmer Gregoritsch
Erkundigt haben sollen sich die HSV-Bosse vor mehreren Wochen auch bei den Beratern von Michael Gregoritsch, der nun von Brøndby IF zum Keller-Konkurrenten FC Augsburg wechselt. Allerdings soll es sich bei der Kontaktaufnahme nach MOPO-Informationen lediglich um ein Vorgespräch gehandelt haben, bei der in Erfahrung gebracht wurde, ob die grundsätzliche Chance zu einem Wechsel bestehen würde. Intensiviert wurde der Kontakt mit dem Ex-HSV-Stürmer (2015 bis 2017) danach nicht. Downs blieb immer die erste Wahl.
Nun könnte der US-Boy Hamburgs größte Kader-Baustelle des Winters schließen. Der Stürmer, der in England auch aufgrund von Verletzungsproblemen in der Hinrunde einen schweren Stand hatte, will sich mit starken Leistungen unbedingt seinen Platz im US-Kader für die anstehende Heim-WM sichern. Kurios: Mit Southampton, wo Downs noch einen bis 2029 laufenden Vertrag besitzt, steht der HSV nun womöglich vor einem doppelten Transfer-Deal. Die Engländer sind ihrerseits scharf auf Hamburgs Ersatzkeeper Daniel Peretz, der in den vergangenen Tagen das Mannschaftstraining im Volkspark verweigerte und unbedingt auf die Insel wechseln will.
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Sobald Peretz weg ist, braucht der HSV dringend einen anderen Ersatzkeeper. Zudem sucht der Verein in diesem Winter noch eine Alternative für die linke Defensivseite.
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