HSV-Profi Alexander Røssing-Lelesiit in Nicht-Spieltagskleidung auf der HSV-Bank

HSV-Profi Alexander Røssing-Lelesiit muss operiert werden. Foto: WITTERS

HSV-Talent wird brutal gestoppt: Der Røssing-Lelesiit-Schock und die Folgen

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Es war bereits zu befürchten, nun steht die Diagnose fest – und sie ist deutlich mehr als ein kleiner Rückschlag. Für Alexander Røssing-Lelesiit ist nicht nur die Saison vorzeitig gelaufen. Der Norweger muss operiert werden. Von einem „längeren Reha-Prozess“ ist beim HSV die Rede. Es ist eine Hiobsbotschaft.

Nach einem Syndesmosebandriss, den sich der Offensivspieler im Januar im Stadtderby beim FC St. Pauli zugezogen hatte, war der 19-Jährige Ende April gerade erst wieder voll ins Mannschaftstraining eingestiegen. Im besten Fall sollte er in dieser Saison sogar noch in die Bundesliga zurückkehren. Doch bei einer Einheit verletzte sich Røssing-Lelesiit erneut. Sein Team begleitete er trotzdem auf Krücken zum wichtigen Auswärtsspiel nach Frankfurt. Zum Wochenstart wurde er nun im Athleticum am Volkspark genau untersucht.

Im Januar wurde noch auf eine Operation verzichtet

Bei Røssing-Lelesiit wurde eine Sprunggelenksverletzung diagnostiziert. Eine Operation ist unumgänglich. Damit wird der Norweger nicht nur einige Wochen, sondern mehrere Monate ausfallen.



Der Reha-Prozess dürfte sich nicht nur bis in die Vorbereitung, sondern auch bis in die neue Saison hinziehen. Nach seinem Syndesmosebandriss zum Jahresstart war er nicht operiert worden – und fiel trotzdem drei Monate aus. Schneller dürfte es diesmal kaum gehen.

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Eine bittere Nachricht für Røssing-Lelesiit und den HSV. Der 19-Jährige war in der ersten Saisonhälfte auf elf Einsätze in der Bundesliga gekommen und hatte eine Torvorlage gegeben. Mit seiner laufintensiven Spielweise passte er perfekt ins Spielprofil der Hamburger. Bis zu seiner Verletzung im Januar hatte er es geschafft, seinen Marktwert von zwei auf fünf Millionen Euro mehr als zu verdoppeln. Selbst von einer WM-Teilnahme mit Norwegen in diesem Sommer hatte er zwischenzeitlich geträumt.

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Nun geht es für Røssing-Lelesiit erneut ein paar Schritte zurück. Statt sich auf dem Platz weiterzuentwickeln, braucht er erst einmal wieder eine stabile Basis für die Zukunft. Das kann dauern. Auch der HSV wird ihn nach dieser Diagnose und der geplanten Operation nur bedingt einplanen können.

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