Fábio Vieira und Nicolas Capaldo präsentieren das neue HSV-Sondertrikot

Fábio Vieira (l.) und Nicolás Capaldo präsentieren das neue HSV-Sondertrikot. Foto: WITTERS

HSV-Sondertrikot: Server überfordert – Interesse größer als nach dem Aufstieg!

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Mehr geht nicht – das gibt es nicht beim HSV. Auch wenn der Klub in vielen Bereichen oft bereits am Limit unterwegs ist, scheint immer noch eine Steigerung möglich. Involviert sind dann meist die Fans. So auch diesmal, als der HSV seine neuen Sondertrikots auf den Markt brachte. Der Ansturm war so gewaltig wie wohl noch nie zuvor.

Am Samstag absolvierte der HSV beim 3:2 gegen Union Berlin sein 1887. Spiel in der Bundesliga. Die historische Zahl (Gründungsjahr) nahm der Klub zum Anlass für ein Sondertrikot, das am Montag unter dem Motto „Sturm und Glanz“ um 18.87 Uhr (19.27 Uhr) präsentiert wurde. Am Dienstag um 10 Uhr gingen die neuen Jerseys in den Verkauf – wenig später ging nichts mehr.

In den Fanshops in der Innenstadt und im Volksparkstadion war das Gedränge groß, lange Schlangen bildeten sich. Keine Stunde dauerte es, bis alle verfügbaren Sondertrikots (99,95 Euro) ausverkauft waren. Der HSV-Onlineshop brach wegen des riesigen Interesses für mehrere Stunden komplett zusammen.

Nicolás Capaldo, Luka Vuskovic und Rayan Philippe (v.l.) präsentieren das neue HSV-Sondertrikot. HSV
Nicolás Capaldo, Luka Vuskovic und Rayan Philippe präsentieren das neue HSV-Sondertrikot
Nicolás Capaldo, Luka Vuskovic und Rayan Philippe (v.l.) präsentieren das neue HSV-Sondertrikot.

Riesiger Ansturm auf HSV-Sondertrikot

Nach HSV-Angaben waren die Serverkapazitäten zwar extra erhöht worden – gereicht hat das nicht. Die Zahl der Besucher lag noch einmal rund 50 Prozent über dem Niveau direkt nach dem Bundesliga-Aufstieg. Teilweise gab es 4000 Zugriffe pro Sekunde. Erst am Nachmittag stabilisierte sich die Seite langsam wieder. Dann konnten auch wieder Trikots bestellt werden.

Darum steht auch Selke als Bundesliga-Spieler auf dem Sondertrikot

Eine Besonderheit ist der Rückennummer-Flock „1887“: Dort sind die Namen aller 465 HSV-Profis verewigt, die in den bislang 1887 Bundesliga-Spielen der Hamburger zum Einsatz kamen. Auf ersten Fotos wurden allerdings Fehler entdeckt, die kurz für Verwirrung sorgten. Statt „Vieira“ war „Vieiria“ zu lesen. Zudem tauchte der Name „Zidan“ doppelt auf.

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Die Aufklärung: Die Bilder stammen von einem Shooting, das entstand, als die endgültige Version noch nicht fertig war. Inzwischen soll alles korrigiert sein.

Dass der Name „Selke“ auch auftaucht, ist dagegen kein Fehler, obwohl Zweitliga-Torschützenkönig Davie nie für Hamburg im Oberhaus gespielt hat: Günter Selke absolvierte 1972 zwei Bundesliga-Spiele für den HSV. Getragen werden sollen die Sondertrikots von den Profis am kommenden Freitag beim Gastspiel in Mainz (20.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de). Beim Schiedsrichter und beim Gegner ist bereits alles angemeldet.

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