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HSV-Retter: Kittel mit Zauber-Fuß in Chemnitz

Freistoßglück: Kittel trifft zum 2:2.

Freistoßglück: Kittel trifft zum 2:2.

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dpa

Chemnitz -

Er hat es schon wieder getan! Am vergangenen Montag in der Zweiten Liga in Nürnberg (4:0) schlenzte Sonny Kittel einen Freistoß ins Torwart-Eck, in der Erstrunden-Partie im DFB-Pokal beim Chemnitzer FC stellte der 26-jährige Offensiv-Stratege erneut unter Beweis, dass er einen Zauber-Fuß hat.

Mit seinem Treffer zum 2:2 schoss er den HSV in die Verlängerung und ebnete damit den Weg in die zweite Runde.Wie schon beim FCN stellte er vor die Mauer des Gegners noch einen „Sichtschutz“ auf, Rick van Drongelen, Gideon Jung und Lukas Hinterseer versperrten dem Chemnitzer Keeper Jakub Jakubov den Blick auf den Ball. Doch diesmal duckte sich das HSV-Trio nicht nach unten, denn Kittel zirkelte den Ball unter die Querlatte.

HSV: Kittel bestätigt die Erwartungen

Kittel, der in den beiden vergangenen Spielzeiten 20 Tore für den FC Ingolstadt erzielt hatte und weitere 21 Treffer vorbereitete, setzt um, was sich die HSV-Bosse von ihm versprechen. Er sorgt für Gefahr, bisher vor allem bei Standardsituationen. „Das war ein typisches Erstrundenspiel im Pokal. Der Außenseiter steht tief, haut alles rein. Aber wir haben immer weitergemacht, verdient gewonnen. Hinter diesen Freistößen steckt viel Arbeit dahinter. Ich bin froh, dass ich der Mannschaft damit helfen konnte. Jetzt weiß kein Torwart, wohin ich schieße“, so Kittel, der auch im Elfmeterschießen eiskalt verwandelte.