Luka Vuskovic küsst Jean-Luc Dompé beim Torjubel auf den Kopf

Die HSV-Profis Luka Vuskovic (l.) und Jean-Luc Dompé verstehen sich bestens. Foto: WITTERS

HSV-Profi Dompé überrascht: Diesen Abwehr-Partner fand er besser als Vuskovic

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Das Schwärmen von Luka Vuskovic übernahmen zuletzt andere HSV-Profis, weil sich Jean-Luc Dompé nur selten in der Öffentlichkeit äußert. „Luka ist ein Phänomen“, stellte etwa Nicolai Remberg fest. Und Albert Sambi Lokonga sagte über den Kroaten: „Er ist unglaublich!“ Auch Dompé genießt es, mit Vuskovic auf dem Platz zu stehen. Mehrfach in dieser Saison lagen sie sich nach Toren schon in den Armen, einmal gab der 19-Jährige dem 30-Jährigen während des Jubels sogar einen Kuss auf den Kopf. Nun überraschte Dompé aber.


Zusammenfassung:

  • Luka Vuskovic wird von seinen HSV-Mitspielern in den höchsten Tönen gelobt.
  • Jean-Luc Dompé spielte mit Ex-PSG-Star Presnel Kimpembe und sieht ihn als noch besser an.
  • Albert Sambi Lokonga teilt Botschaft nach enttäuschendem Spiel auf Social Media.

Auf der Social-Media-Plattform Snapchat wurde der Franzose von einem Follower gefragt, ob Vuskovic der beste Innenverteidiger sei, mit dem er je zusammengespielt habe. Die Antwort des HSV-Profis: „Nein, der beste war Presnel Kimpembe.“ Der heute 30-jährige Kimpembe ist 28-maliger A-Nationalspieler Frankreichs und steht seit September bei Wüsten-Klub Qatar SC unter Vertrag. Zuvor hatte er 20 Jahre lang für Paris Saint-Germain gespielt, wurde achtmal französischer Meister, sechsmal Pokalsieger und gewann in der Vorsaison die Champions League.

Dompé war Mitspieler von Ex-PSG-Star Presnel Kimpembe

2018 holte Kimpembe mit Frankreich den WM-Pokal. Es sind Erfolge, die der elfeinhalb Jahre jüngere Luka Vuskovic nicht vorweisen kann, zumindest noch nicht. Auch Dompés Trophäensammlung ist überschaubar: 2016 holte er mit Standard Lüttich den belgischen Pokal, die Zweitliga-Schale verpasste er in der Vorsaison mit dem HSV, avancierte selbst immerhin zum Top-Vorbereiter des Unterhauses (16 Assists). Der Flügelspieler hatte aber schon das Glück, in seiner Karriere an der Seite mancher namhafter Stars aufzulaufen. Und der bekannteste davon ist wohl Kimpembe.

Der größte PSG-Triumph: Presnel Kimpembe lächelte im Vorjahr mit dem Champions-League-Pokal. imago/LaPresse
Presnel Kimpembe mit dem Champions-League-Pokal
Der größte PSG-Triumph: Presnel Kimpembe lächelte im Vorjahr mit dem Champions-League-Pokal.

Mit dem Abwehrmann stand Dompé im französischen Nachwuchs gemeinsam auf dem Platz – einmal für die U20 seines Heimatlandes (im Juni 2015 bei einem Freundschaftsspiel gegen die Niederlande), und das zweite Mal für Frankreichs U21 (knapp ein Jahr später gegen Costa Ricas U23). Kimpembe wurde am 13. August 1995 geboren – nur einen Tag nach dem HSV-Profi. Ob die Landsmänner heute noch in Kontakt stehen, ist nicht überliefert. In der Snapchat-Umfrage verriet Dompé nun aber, dass er die gemeinsame Fußballzeit mit Kimpembe nicht vergesen hat.

Auch Sambi Lokonga nutzt Social Media für Botschaften

Gegenüber seinen Followern reagierte der Linksaußen zudem auf die Frage, ob er vorhabe, in Zukunft noch einmal in Frankreich zu spielen: „Ich weiß es nicht, vielleicht.“ Auch ansonsten blieben seine Antworten eher oberflächlich.

Dompé ist jedenfalls nicht der einzige Social-Media-Liebhaber in der HSV-Mannschaft. Vuskovic kehrte zuletzt nach einer selbstauferlegten Pause auf Instagram zurück, dort teilte außerdem Sambi Lokonga am Montag eine Botschaft mit seinen 278.000 Followern. Mit Blick auf das spielerisch enttäuschende 1:1 gegen den 1. FC Köln vom Samstag schrieb er: „Nicht unsere beste Performance. Wir halten zusammen für das, was kommt.“ Eine Besonderheit des Duells mit dem „Effzeh“ war, dass die HSV-Profis in Trikots aufliefen, die zuvor die Fans ein paar Tage lang tragen durften. Die Anhänger hatten dabei die Möglichkeit, auf der Innenseite der blau-weiß-schwarzen Vereinsraute eine Nachricht für die Spieler zu hinterlassen. Das tat auch Fan Florian, der Sambi Lokongas Jersey vorab erhalten hatte.

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In seiner Instagram-Story veröffentlichte der Belgier am Sonntag per Foto die auf Englisch formulierte Inschrift. Auf Deutsch übersetzt, schrieb Florian: „Nur einmal in meinem Leben möchte ich so berührt werden, wie du den Ball vor deinem Tor gegen Bremen berührt hast. Mit dir können wir alles erreichen! Wir lieben dich.“ Dass diese Liebe auf Gegenseitigkeit beruht, unterstrich Sambi Lokonga mit den Worten: „Euer Support bedeutet uns sehr viel.“ Beim Nordderby gegen Bremen im Dezember hatte der Mittelfeldmann nach einer eleganten Drehung das 1:1 erzielt. Am Ende gewann der HSV spät mit 3:2 – und Sambi Lokonga, Dompé und Vuskovic lagen sich in den Armen. Letzterer hatte traumhaft per Hackentrick getroffen. Das ließ auch Dompé staunen. Aber Kimpembe ist für ihn (noch) größer.

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