HSV-Noten nach dem Sieg gegen Union Berlin: Zwei Profis stechen heraus
Das war der nächste großer Schritt Richtung Klassenerhalt für den HSV. Mit dem 3:2 (2:1) gegen Union Berlin bleiben die Hamburger auch im fünften Ligaspiel in Folge ungeschlagen und setzen sich nach dem 2:0 in Heidenheim gegen den nächsten direkten Konkurrenten durch. Mehrere HSV-Profis legten gegen die Berliner einen starken Auftritt hin. Hier sind die MOPO-Noten für die Hamburger:
Heuer Fernandes: Hatte zunächst alles im Griff, verschätzte sich dann in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit in einer Szene komplett und hatte großes Glück, dass Berlins Ilic das leere Tor nicht traf. Note 3,5
Capaldo: Verursachte einen Elfmeter, das sah unglücklich aus. Der Rest war extrem stark. Bissig und sehr erfolgreich in den Zweikämpfen. Setzte viele wichtige Akzente und suchte auch oft den Weg nach vorne, wurde dafür mit seinem ersten Saisontor belohnt. Note 1,5
87. Mikelbrencis: Sah beim Gegentor zum 3:2 gleich doppelt schlecht aus. Das hätte er besser lösen müssen. –
Vuskovic: Räumte im eigenen Strafraum ordentlich auf und entschied 59 Prozent seiner 17 Zweikämpfe für sich. Das Timing passte allerdings diesmal nicht immer. Das führte zu einer Gelben Karte. Da es für ihn die fünfte in dieser Saison ist, muss der Kroate am Freitag in Mainz aussetzen. Note 3
Torunarigha: Gab in jedem Zweikampf alles und hatte auch zumindest einen kleinen Anteil daran, dass Ilic kurz vor der Pause nicht zum 1:2 traf. Ein stabiler Auftritt, ohne entscheidende Patzer. Note 2,5
Jatta: Ein großer Aktivposten auf dem Platz. Gab auf der rechten Seite in beide Richtungen Vollgas und sorgte für mehrere gute Szenen. Dazu gehörte auch seine Vorlage zum 2:1. Note 2
74. Gocholeishvili: Bereitete den Treffer zum 3:1 vor und sammelte immerhin einen Scorerpunkt. –
Remberg: Stopfte im Mittelfeld einige Löcher, eroberte viele Bälle und arbeitete viel für das Team. Ein wichtiger Faktor auf dem Platz. Note 3
Vieira: Der Dreh- und Angelpunkt im HSV-Spiel. Forderte und verteilte die Bälle. War fast immer beteiligt, wenn es Richtung Tor der Berliner ging. Leitete unter anderem mit einem starken Dribbling und Top-Zuspiel das 1:1 ein. Note 2
Muheim: Ordentlich in den meisten Zweikämpfen. Mit Ball am Fuß kann er sicherlich noch mehr Akzente setzen. Note 3
Königsdörffer: Trat nach seinem Treffer in Heidenheim mit Rückenwind an und drehte richtig auf. Suchte immer wieder den Torabschluss und war von den Berlinern kaum zu stoppen. Belohnte sich und seinen starken Auftritt mit den Treffern zum 1:1 und 3:1. Viel mehr geht nicht. Note 1
87. Elfadli: Kam für die Schlussphase, um das Ergebnis über die Zeit zu bringen. –
Glatzel: Feierte seine Startelf-Premiere in diesem Jahr und war auf dem Platz bemüht, allerdings nicht so stark ins Spiel eingebunden. Die Statistiker zählten für ihn nur 17 Ballkontakte, auch die Zweikampfquote (29 Prozent) war nicht herausragend. Einen Torschuss gab er nicht ab. Seine berste Szene war seine Vorlage zum 1:1, bei der er viel Übersicht bewies. Note 3
72. Poulsen: Der Kapitän ist zurück. Erstmals seit Mitte Dezember wieder dabei. War in der Schlussphase eher als Verteidiger gefragt. –
Otele: Nicht so präsent und auffällig wie bei seinem HSV-Debüt in Heidenheim. Bereitete vier Torschüsse vor, selbst kam er nicht zum Abschluss. Note 3
72. Dompé: Durfte nach seiner Suspendierung wieder ran und hätte fast sogar direkt getroffen, zielte aber ein bisschen zu hoch (80). –