HSV-Noten in Heidenheim: Diese Hamburger waren die Sieggaranten

Die HSV-Profis Bakery Jatta, Fabio Vieira, Luka Vuskovic und Rayan Philippe feiern den Auswärtssieg in Heidenheim
Die HSV-Profis (v.l.) Bakery Jatta, Fábio Vieira, Luka Vuskovic und Rayan Philippe feiern den Auswärtssieg in Heidenheim.

Es geht doch! Der HSV kann auch auswärts in der Bundesliga gewinnen. Mit 2:0 entscheiden die Hamburger das Kellerduell beim 1. FC Heidenheim für sich und machen mit dem ersten Sieg in der Fremde einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt. Es war sicherlich nicht die beste Leistung in dieser Saison – aber fünf Profis waren entscheidend. Hier sind die MOPO-Noten für die HSV-Profis.

Heuer Fernandes: Musste bereits nach fünf Minuten einen Ball von Dorsch halten. Danach kam lange Zeit nicht viel auf sein Tor. Ab Mitte der zweiten Halbzeit dann mehrfach gefordert und mit starken Paraden gegen Mainka (67.), Gimber (76.) und Dinkci (77.). Note 1,5

Omari: Feierte nach über vier Monaten Verletzungspause sein Startelf-Comeback. Teilweise ließ er den Gegenspieler zu viel Platz, entscheidende Aussetzer waren nicht dabei. Er muss noch wieder in den richtigen Spielrhythmus finden. Note 4

Vuskovic: Das war diesmal eher ein gewöhnlicher Auftritt des außergewöhnlichen Talents. Defensiv und offensiv hat er schon bessere Spiele gezeigt. Trotzdem auch so wichtig für das Team. Eroberte unter anderem den Ball vor dem 1:0. Note 3

Elfadli: Sehr ballsicher, in vielen Zweikämpfe allerdings mit Problemen. Holte sich bereits in der siebten Minute die Gelbe Karte ab und war danach akut gefährdet. Wurde nach 45 Minuten zur Sicherheit vom Platz genommen. Note 4

46. Torunarigha: Starker Sprint gegen Conteh. Das war seine beste Szene. Bei anderen Zweikämpfen auch mal wacklig unterwegs. Note 3,5

HSV-Noten: Heuer Fernandes war der Beste

Jatta: Mit sehr viel Tempo auf seiner Seite unterwegs. Setzte dadurch einige Akzente. Aufmerksam auch diesmal in der Abwehrarbeit. Note 3

Remberg: Eigentlich hätte ihm das Kampfspiel liegen müssen. Wirklich präsent war er diesmal allerdings lange nicht auf dem Platz. Stark: Sein Ball auf Vieira vor dem 2:0. Note 3

Ransford Königsdörffer wird von Patrick Mainka gehalten.
Ransford Königsdörffer erzielte in Heidenheim die 1:0-Führung für den HSV.

Sambi Lokonga: Versuchte gerade auf dem Weg nach vorne immer wieder das Spiel an sich zu reißen. Verteilte viele Bälle gut und kam auch selbst zum Abschluss. Knallte bei einem Zweikampf in die Bande und musste zur Pause angeschlagen ausgewechselt werden. Note 2,5

46. Downs: Muss weiter auf sein erstes Tor im HSV-Trikot warten. Ohne Torschüsse wird das schwer – auch wenn der läuferische und kämpferische Einsatz stimmte. Note 4

Muheim: Machte sein 150. Pflichtspiel für den HSV. Sein bester Auftritt war es sicher nicht. Einige Fehlpässe ohne Druck. Einer führt fast zum Gegentor. Steigerte sich im Laufe der Partie. Note 3,5

Vieira: Spielte weiter hinten als zuletzt gegen die Bayern. Brauchte ein paar Minuten, um in die Partie zu kommen. Leitete mit einem starken Ball auf Otele das 1:0 ein. Wollte in der zweiten Halbzeit mehr und wurde mit der Vorlage zum 2:0 belohnt. Note 2,5

80. Gocholeishvili: Kam für die Schlussphase und blieb dabei ohne nennenswerte Szenen. Note –

Königsdörffer: Zunächst passte nicht viel. Sein erster Torschuss kurz vor der Halbzeitpause saß dann direkt. Ist mit zwei Saisontoren nun für den Moment erfolgreichster Mittelstürmer beim HSV in dieser Saison. Note 2,5

68. Mikelbrencis: War viel im Spiel nach vorne unterwegs und suchte auch selbst den Abschluss, allerdings ohne Erfolg. Note –

Otele: Ein vielversprechendes Debüt im HSV-Trikot. Gab direkt Vollgas und wirbelte in der Offensive auffällig über den Platz. Sammelte mit der Vorlage zum 1:0 direkt seinen ersten Scorerpunkt. Note 2,5

68. Philippe: Traf als Joker zum 2:0 und ist mit fünf Saisontoren jetzt wieder der beste Torschütze beim HSV. Note –

Es geht doch! Der HSV kann auch auswärts in der Bundesliga gewinnen. Mit 2:0 entscheiden die Hamburger das Kellerduell beim 1. FC Heidenheim für sich und machen mit dem ersten Sieg in der Fremde einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt. Es war sicherlich nicht die beste Leistung in dieser Saison – aber fünf Profis waren entscheidend. Hier sind die MOPO-Noten für die HSV-Profis.