HSV-Noten in Freiburg: Es gab auch überzeugende Hamburger
Der HSV scheidet im DFB-Pokal knapp beim höherklassigen SC Freiburg aus. Beim 1:2 gab es nicht nur Enttäuschungen, sondern auch gute Leistungen. Das sind die MOPO-Noten:
Raab: Bewahrte sein Team zweimal sehenswert vor einem früheren Rückstand, ehe es dann auch für ihn nichts mehr zu retten gab. Auch hinten raus aufmerksam. Note 2,5
Elfadli: Erneut in letzter Reihe unterwegs, doch man wird den Eindruck nicht los, dass er im Mittelfeld noch wertvoller wäre. Solide, beim von ihm verursachten strittigen Strafstoß (44.) war allerdings etwas Pech im Spiel. Note 3,5
Schonlau: Dass der HSV insgesamt stabiler als in Elversberg stand, war nicht zuletzt ein Verdienst des Kapitäns – der allerdings am Sonntag in der Liga gegen Nürnberg dann nochmal gesperrt ist. Note 3
Muheim: Defensiv solide und mit starken Standards vorn. Einer der besten Hamburger, zum Ende hin aber mit Flüchtigkeitsfehlern. Note 3
Meffert: Dass ihm das seltene Glück eines Tores ausgerechnet bei seinem Ex-Verein gelang, rundete seinen insgesamt sehr ordentlichen Auftritt ab. Note 3
Mikelbrencis: Nach zehneinhalb Monaten stand der Franzose erstmals wieder in der Startelf und hatte dann auf Anhieb schwere Aufgaben zu lösen. Schlug sich unterm Strich recht wacker. Note 4
88. Jatta: Hatte sicher auf einen Startelf-Einsatz gehofft. –
Poreba: Sah vorm 0:1 nicht gut aus. Ließ sich davon allerdings nicht unterkriegen und fand anschließend besser in die Partie. Note 4
68. Richter: Die schlechteren Aktionen überwogen bei ihm. Stach auch als Joker nicht. –
Reis: War im ersten Durchgang an beiden Gegentoren beteiligt. Auf diesem Niveau mindestens ein Fehler zu viel. Note 5
Baldé: Der Junioren-Nationalspieler bekam zu spüren, dass die Luft gegen einen Bundesligisten um einiges dünner ist als in Liga zwei. Kam nach der Pause mit den Anforderungen besser zurecht. Note 4
76. Dompé: Auch der Bundesligist hatte seine Probleme mit dem Flügelflitzer, der diesmal zum Kurzarbeiter wurde. –
Karabec: Setzte mehrfach Nadelstiche und offenbarte, was an guten Tagen in ihm stecken kann. Konstanz ist das Zauberwort. Note 4
76. Katterbach: Trieb gemeinsam mit Dompé merklich an. –
Selke: Wer weiß, wie es gelaufen wäre, wenn er früh getroffen hätte (4.). Da er seine Großchance aber vergab, blieb es bei allem Eifer ein erfolgloser Abend für ihm. Note 4,5
68. Königsdörffer: Sorgte zügig für Betrieb und traf beinahe zum Ausgleich (84.). –