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HSV-Noten in Braunschweig: Höchststrafe für drei Rothosen, fünf weitere enttäuschen
Was für ein bitterer Abend aus HSV-Sicht! Beim Kellerkind Eintracht Braunschweig gingen die Rothosen mit 1:3 (0:1) unter. Über weitere Strecken agierte der HSV komplett ideenlos, patzte dazu mehrfach in der Defensive und ließ sich von intensiv spielenden Gästen komplett den Schneid abkaufen. Die MOPO-Noten spiegeln den schwachen Auftritt entsprechend wider.
Heuer Fernandes: Knüpfte zunächst mit einem gehaltenen Elfmeter an seine starke Leistung aus dem Nürnberg-Spiel an. Danach nahm die Partie eine üble Wendung. Am HSV-Torhüter lag das nicht. Gerade bei den ersten beiden Gegentoren war wenig zu halten. Note 4
Perrin: Beim Abschlusstraining hatte er noch gefehlt, einen Platz in der Startelf gab es für den Franzosen trotzdem. Nicht fehlerfrei unterwegs, allerdings entscheidende Patzer waren auch nicht dabei. Note 4
59. Poreba: Sorgte immerhin für den Ehrentreffer. Mehr konnte er allerdings auch nicht bewegen. Note 3
Schonlau: Hätte in Topform das 0:1 womöglich noch verhindern können. Auch einige andere Szenen hätte er besser lösen können. Strahlte nur ganz wenig Ruhe und Sicherheit aus. Note 6
Muheim: Wie immer oft am Ball. Versuchte das Spiel immer wieder nach vorne zu schieben. Das gelang allerdings nur sehr bedingt. In der Defensive dann auch noch zu oft zu weit weg von seinem Gegenspieler. Note 5
Meffert-Patzer leitet HSV-Pleite ein
Meffert: Leitete mit einem schlimmen Ballverlust das 0:1. Ein übler Patzer, den man so von ihm nicht kennt. Es passte jedoch diesmal zu seinem Gesamtauftritt. Note 6
86. Richter: Kam als die Partie schon entschieden war.
Katterbach: Kam schlecht in die Partie und konnte sich auf seiner Seite kaum durchsetzen. Verursachte dann auch noch einen Elfmeter. Viel besser wurde es im Laufe des Spiels nicht, auch wenn der Wille erkennbar war. Note 6
59. Baldé: Rannte die rechte Seite rauf und runter. Das allerdings ohne klare Bindung zum Spiel. Musste nach gut 20 Minuten dann auch schon wieder runter.
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80. Jatta: Sammelte ein paar Spielminuten und versuchte im Spiel nach vorne noch etwas zu bewegen. Das gelang nur im Ansatz.
Elfadli: Durfte im Vergleich zum jüngsten Auftritt gegen Nürnberg zunächst wieder deutlich offensiver ran. Große Akzente konnte er dort nicht setzen. Rückte im Laufe der zweiten Halbzeit dann wieder in die Abwehr. Dort sah er beim dritten Gegentor schlecht aus. Note 5
Dompé offensiv der einzige Lichtblick
Karabec: Über das Zentrum ging im Spiel nach vorne beim HSV kaum etwas. Das lag auch an dem Tschechen, der lange Zeit so gut wie gar nicht in das Spiel fand. Erst am Ende wurde es minimal besser. Note 5,5
Dompé: Sorgte zumindest ansatzweise manchmal für etwas Gefahr in der Offensive. Wirklich viel wollte aber auch ihn nicht gelingen. Note 4
Königsdörffer: Hätte nach vier Minuten schon zum 1:0 treffen müssen. Ließ diese wie auch andere Chancen ungenutzt. Positiv: Er erarbeitete sich immerhin ein paar Chancen. Doch was bringt es, wenn er nichts daraus macht? Note 5
80. Stange: Durfte sein Profi-Debüt feiern und traf immerhin direkt die Latte. Hätte sich für seine Premiere sicherlich einen anderen Rahmen und ein anderes Ergebnis gewünscht.
Selke: Kaum am Ball und auch sonst nicht wirklich präsent auf dem Platz. Erst kurz vor Schluss gab es von ihm mit einem Pfostentreffer den ersten Torabschuss. Für einen Stürmer ist das zu wenig. Note 5