HSV-Noten gegen St. Pauli: Nur die Defensive überzeugt im Stadt-Derby
Der HSV muss weiter auf seinen ersten Auswärtssieg in dieser Saison warten. Beim 0:0 im Stadtderby gegen den FC St. Pauli reichte es für das Tam von Trainer Merlin Polzin lediglich für einen Punkt. In der Defensive stimmte die Leistung, in der Offensive kam von den HSV-Profis erneut zu wenig.
Heuer Fernandes: Sein größter Gegner war lange Zeit die Kälte. War zur Stelle, als er in der zweiten Halbzeit gebraucht wurde. Starke Parade gegen Pyrka. Note 2,5
Capaldo: Zunächst nicht ganz so bissig. Steigerte sich nach der Pause, lief teilweise richtig heiß und überzeugte in vielen Zweikämpfen. Note 3
Vuskovic: Cool und abgezockt in der Defensivarbeit. Setzte im Spiel nach vorne viel auf lange Bälle und suchte auch mehrfach selbst den Torabschluss. Note 2,5
Torunarigha: Im Vergleich zum Hinspiel, als er einen ganz üblen Tag erwischt hatte, kaum wiederzuerkennen. Meistens sehr konzentriert und sicher unterwegs. Note 3
Jatta: Sorgte in der ersten Halbzeit immer hin mal für einen halben Torabschluss. Wirklich viel bewegen konnte er auf seiner Seite aber nicht – auch wenn der Einsatz in beide Richtungen stimmte. Note 4
Remberg: Gewohnt präsent auf dem Platz. Einige gute Balleroberungen. Holte sich bereits Mitte der ersten Halbzeit die Gelbe Karte ab, konnte damit aber gut umgehen. Note 3
Vieira: Konnte seine Klasse am Ball diesmal nur selten zeigen. Dafür fehlte der Raum und oft auch die passenden Zuspiele. Das war nicht sein Spiel. Note 4
87. Sambi Lokonga: Kam nur noch für die letzten Minuten. –
Muheim: Über den Schweizer und seine Seite lief gerade in der ersten Halbzeit viel. Löste viele Szenen sehr ordentlich. Note 3
Königsdörffer: Aktiv und bemüht. Viel mehr aber auch nicht. Gab keinen Torschuss ab. Das ist zu wenig. Note 5
68. Philippe: Verspielte eine Top-Konterchance mit einem ganz üblen Außenristpass. Eine bittere Szene. –
Downs: Viel Laufarbeit. Am Ball war der Angreifer hingegen nur selten zu sehen. Strahlt weiterhin viel zu wenig Torgefahr aus. Note 5
68. Glatzel: Die Zeit reichte nichte nicht, um entscheidende Akzente zu setzen. –
Røssing-Lelesiit: Stand überraschend in der Startelf und musste nach kurzer Zeit nach einem harten Foul von Adam Dzwigala verletzt ausgewechselt werden. –
14. Baldé: Ein besonderer Auftritt für den gebürtigen Hamburger. Setzte sein Tempo auf der linken Seite ab und zu gut ein. In einigen Zweikämpfen auf der anderen Seite unsicher. Note 4
68. Dompé: Versuchte auf der linken Seite noch etwas Dampf zu machen. Es blieb beim Versuch. –