HSV-Noten gegen Karlsruhe: So schlecht waren die Hamburger gegen den KSC

Silvan Hefti, Immanuel Pherai und Davie Selke stehen enttäuscht vor den HSV-Fans
Der HSV enttäuschte gegen den Karlsruher SC auf ganzer Linie.

Große Enttäuschung im Volkspark. Wieder einmal hatten an diesem Wochenende fast alle für den HSV gespielt. Nur der HSV eben nicht. Das 1:2 (1:2) gegen den Karlsruher SC war das dritte schwache Spiel in Folge für das Team von Trainer Merlin Polzin, das somit weiter um den Aufstieg zittern muss. Wer sich wie schlecht geschlagen hat, lesen Sie in der MOPO-Einzelkritik für unsere MOPO-Plus-Kunden:

Heuer Fernandes: Musste erneut zwei Gegentore hinnehmen. Viel zu halten war dabei nicht. Lieferte unterm Strich eine ordentliche Partie ab. Note 3

Hefti: Durfte mal wieder auf seiner Stammposition auf der rechten Abwehrseite ran. Besser als zuvor auf links lief es dort für ihn nicht. Oft am Ball, allerdings erneut fehlerbehaftet. An den ersten beiden Gegentoren zumindest teilweise beteiligt. Note 5

Hadzikadunic: Einige Wackler in der Defensivarbeit, unter anderem vor dem 0:1, als er nicht entschlossen in den Zweikampf ging. Note 5

Elfadli: Wirkte wie sein Nebenmann nicht immer stabil. Auch wenn er sich keine entscheidenden Aussetzer leistete, sah das in vielen Szenen nicht gut aus. Zu ungestüm in der Zweikampfführung. Note 5

Mikelbrencis: Lieferte mit seinem Pass die Vorlage zum zweiten Gegentor. Das war unglücklich und passte irgendwie zu seinem Auftritt, bei dem ihm diesmal zu wenig gelingen wollte. Note 5

82. Baldé: Sollte noch mal für Offensiv-Power sorgen. Der Plan ging nicht auf.

Meffert: Nicht so souverän und zuverlässig wie gewohnt unterwegs. Einige Ballverluste und Unsicherheiten im Mittelfeld. Konnte dem Spiel nicht seinen Stempel aufdrücken. Note 4

71. Königsdörffer: Auf dem Weg zum Tor nicht konkret und zielstrebig genug. So war er kein Faktor.

Karabec: Holte den Strafstoß zum 1:1 heraus, ansonsten war das nichts. Konnte seine Qualitäten in der Offensive so gut wie gar nicht auf den Platz bringen. Dazu passte auch eine vergebene Top-Chance kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit. Note 5,5

59. Pherai: Versuchte im Spiel nach vorne ein paar Akzente zu setzen. Das gelang ihm maximal bedingt. Note 4

Reis: Einige gute Balleroberungen. Allerdings auch lange nicht so präsent wie zuletzt auf dem Platz. Hätte noch deutlich mehr Akzente setzen müssen. Note 4

Sahiti: Sorgte auf der rechten Seite gerade in der ersten Halbzeit für etwas Schwung im Spiel nach vorne. Hatte einige gute Szenen, traf aber auch oft falsche Entscheidungen. Note 4

82. Stange: Kam für die Schlussoffensive. Ohne Erfolg.

Dompé: Wurde von seiner Mannschaft zunächst fast gar nichts ins Spiel gebracht. Das war nicht gut. Wenn er am Ball war, wurde es schnell gefährlich. Das war vor allem in der zweiten Halbzeit zu sehen. Es fehlte jedoch der entsprechende Ertrag. Note 3

Selke: Erzielte per Elfmeter sein 20. Saisontor. Für mehr reichte es nicht. Der Einsatz stimmte, die Zuspiele und auch die eigene Handlungsschnelligkeit waren hingegen ausbaufähig. Note 3

71. Glatzel: Hatte Pech mit einem Pfostentreffer, ansonsten ohne klare und vor allem torgefährliche Szenen unterwegs.

Große Enttäuschung im Volkspark. Wieder einmal hatten an diesem Wochenende fast alle für den HSV gespielt. Nur der HSV eben nicht. Das 1:2 (1:2) gegen den Karlsruher SC war das dritte schwache Spiel in Folge für das Team von Trainer Merlin Polzin, das somit weiter um den Aufstieg zittern muss. Wer sich wie schlecht geschlagen hat, lesen Sie in der MOPO-Einzelkritik für unsere MOPO-Plus-Kunden: