HSV-Noten gegen Hoffenheim: Drei Ausfälle, einige Profis mit Normalform
Der HSV hat den erhofften Befreiungsschlag im Kampf um den Klassenerhalt verpasst. Beim 1:2 (1:2) gegen die TSG Hoffenheim setzte es für die Mannschaft von Trainer Merlin Polzin die dritte Bundesliga-Pleite in Folge. Unterm Strich eine verdiente Niederlage. Drei Profis tauchten ab, keiner besser als Drei. Die MOPO-Noten:
Heuer Fernandes: Bei den Gegentoren war nicht viel zu halten. Sorgte mit einigen Paraden dafür, dass es nicht noch mehr Treffer wurden. Mit dem Ball am Fuß ohne große Probleme. Note 3,5
Capaldo: Gewohnt bissig in den Zweikämpfen und mit viel Feuer unterwegs. Suchte immer wieder den Weg nach vorne und setzte dabei auch einige Akzente. Der gewünschte Ertrag blieb allerdings aus. Einer der besten Hamburger. Note 3,5
Torunarigha: Konzentriert und aufmerksam in der Defensivarbeit. Entschied zahlreiche wichtige Zweikämpfe für sich. Ein stabiler und unterm Strich solider Auftritt. Note 3,5
Omari: Verlor vor dem 0:1 in der Abwehr den Überblick, rückte beim zweiten Gegentor nicht raus. Insgesamt wieder kein guter Auftritt. Note 5
88. Downs: Kam für die Schlussoffensive. Ohne Erfolg. Note –
Jatta hatte die Riesenchance
Jatta: Erstmals seit Anfang März und anschließender Zwangspause (Muskelfaserriss) wieder in der Startelf. Versuchte auf der rechten Seite für Schwung im Spiel nach vorne zu sorgen. Es blieb bei den Versuchen. Kann sein Tempo besser einsetzen. Vergab zudem in der 74. Minute die dicke Chance zum 2:2 per Kopf. Note 5
75. Gocholeishvili: Blieb ohne entscheidenden Einfluss auf das Spiel. Note –
Remberg: Sah Gelb für eine Schwalbe. Normalerweise holt er sich seine Verwarnungen anders ab. Ansonsten mit dem Ball am Fuß ordentlich, in den Zweikämpfen durchwachsen. Note 4
Grønbæk: Vor allem in der ersten Halbzeit sehr präsent auf dem Platz. Zeigte in vielen Szenen, dass er mit dem Ball einiges bewegen kann. Nach der Pause kam dann nicht mehr so viel. Note 3,5
88. Philippe: Legte mit einem falschen Einwurf los. Das war sicher nicht der Plan bei seiner Einwechslung. Note –
Mikelbrencis sieht wieder nicht gut aus
Mikelbrencis: Rutschte für den verletzten Miro Muheim auf die linke Seite. Sah vor dem 0:1 und auch vor dem 1:2 alles andere als gut aus. Jeweils nur in der Zuschauerrolle. Das geht so in der Bundesliga nicht. Note 5
75. Sambi Lokonga: Feierte nach drei Spielen Verletzungspause sein Comeback. Eine der besten Nachrichten des Spiels. Note –
Vieira: Blieb im vierten Spiel in Folge ohne Torbeteiligung. Eine längere Durststrecke hatte der Portugiese im HSV-Trikot noch nie. Bereitete Jattas Riesenchance vor und zählte wieder zu den wenigen Hamburgern, die das Spiel nach vorne beeinflussen konnten. Hatte auch einige Ballverluste und kann insgesamt deutlich mehr. Note 4
Glatzel liefert erneut
Königsdörffer: Sehr aktiv. Überall auf dem Platz unterwegs. Hatte auch in der Offensive seine Szenen. Konnte diese aber nicht nutzen. Note 4
Glatzel: Es bleibt dabei. Wenn er in der Startelf steht, wird geliefert. Holte den Elfmeter vor dem 1:1 raus und vollstreckte selbst. Abgesehen von der Szene vor dem Elfmeter und dem Strafstoß selbst aber auch unauffällig. Für mehr Akzente fehlten auch die passenden Zuspiele. Note 3,5
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64. Stange: War sofort im Spiel und wollte mit aller Macht etwas bewegen. Am Ausgang der Partie änderte er jedoch nichts mehr. Note –