HSV-Noten gegen Gladbach: Vier Spieler im Zweier-Bereich nach dem Chancen-Feuerwerk

Fabio Vieira und Luka Vuskovic stoppen Rocco Reitz
Fábio Vieira (l.) und Luka Vuskovic hatten die Gladbacher um Rocco Reitz gut im Griff, belohnten sich aber nur mit einem Punkt.

Der HSV bleibt auch im fünften Heimspiel in Folge ungeschlagen. Doch ein Erfolg war das 0:0 gegen Borussia Mönchengladbach für die Hamburger nicht. Trotz eines über weite Strecken überzeugenden Auftritts und insgesamt 27 Torschüssen reichte es am Ende nur für einen Punkt. Da war deutlich mehr drin. Auch die meisten Spieler hätten sich das mit ihrer Leistung eigentlich verdient gehabt.

Heuer Fernandes: Durfte sich über sein viertes Spiel ohne Gegentor in dieser Saison freuen. Viel tun musste er dafür nicht. War mehr als Fußballer als als Torwart gefragt. Note 3,5

Capaldo: Ein gewohnt sehr intensiver Auftritt des Argentiniers. Sehr bissig und sehr viel auf dem Platz unterwegs. Musste angeschlagen ausgewechselt werden. Note 2,5

67. Gocholeishvili: Gab nach seiner Einwechslung sofort mächtig Gas. Ein auffälliger Auftritt, auch wenn er nach vorne nichts Entscheidendes bewegen konnte.

Vuskovic: Nicht fehlerfrei, aber in den meisten Szenen hatte er alles im Griff. Durfte auch als Freistoßschütze ran, das kann er jedoch deutlich besser. Gut für den HSV: Kam ohne Gelbe Karte durch das Spiel und ist damit für das Stadtderby nicht gesperrt. Note 3

Torunarigha: Zwei unkonzentrierte Momente waren dabei, ansonsten machte er sehr viel richtig. Gewann 62 Prozent seiner Zweikämpfe und setzte zudem auch einige Akzente in der Offensive. Note 2,5

Jatta: Beackerte die komplette rechte Seite. Ließ in der Defensive kaum etwas zu. Offensiv kann er sicherlich noch mehr bewegen. Keine gute Flanken-Qualität. Note 3

85. Ramos: Kam für die Schlussphase. War aber kein Faktor für das Spiel mehr.

Remberg: Sehr präsent. Überzeugte nicht nur mit viel Kampf und Arbeit im Mittelfeld, sondern auch mit dem Ball am Fuß. Note 2,5

Vieira: Dreh- und Angelpunkt im HSV-Spiel. Durfte diesmal als richtiger Zentrumsspieler ran. Zeigte immer wieder seine Klasse am Ball und leitete zahlreiche gefährliche Angriffe ein. Der beste Mann auf dem Platz. Note 2

Muheim: Viel am Ball, die meisten Zuspiele kamen auch an. Er kann vor allem in der Offensive – auch durch Standards – aber noch mehr Akzente setzen. Note 3,5

Königsdörffer: Etwas auffälliger als schon in vielen anderen Spielen in dieser Saison. War mit seinem Einsatz an einigen Offensivaktionen beteiligt. Note 4

67. Philippe: Bemüht, aber ohne Durchschlagskraft. Konnte in der Offensive nichts mehr bewegen.

Downs: Eine ausbaufähige HSV-Premiere im Volksparkstadion. Rutschte mehrfach auf dem Rasen aus und verhinderte auch damit sein erstes Tor für die Hamburger. Nur der Einsatz stimmte. Note 4

80. Glatzel: Feierte sein Comeback nach Muskelfaserriss.

Dompé: Kam gerade in der ersten Halbzeit gut in viele Duelle und entschied auch zahlreiche für sich. Das Problem: Zum erfolgreichen Abschluss und zu einem Tor führte keine Szene. Note 3,5

80. Røssing-Lelesiit: Die Zeit reichte für einen Torabschluss, das war es.