HSV-Noten gegen Freiburg: Einmal die glatte Eins, viele starke Profis

Die HSV-Profis feiern das 1:0 des HSV von Bakery Jatta.
Die HSV-Profis um Fábio Vieira (2.v.r.) und Nicolás Capaldo (r.) hatten gegen Freiburg viel Grund zum Jubeln.

Perfekter Heimspiel-Abschluss für den HSV. Nach dem erfolgreichen Klassenerhalt feierten die Hamburger mit dem 3:2 (1:1) gegen den SC Freiburg noch mal eine große Party im Volksparkstadion. Im Mittelpunkt stand dabei immer wieder Luka Vuskovic. Erst auf dem Platz, danach vor der Nordtribüne. Stark war gegen Freiburg allerdings nicht nur die Leistung des Kroaten. Die HSV-Profis in der Einzelkritik:

Heuer Fernandes: Starke Parade gegen Kübler zu Beginn der zweiten Halbzeit (50.). Das war wichtig. Den Rest des Spiels nur selten gefordert. Mit dem Ball am Fuß gewohnt sicher. Bei den Gegentoren war nicht viel zu halten. Note 3

Capaldo: Beim 1:1 hatte Gegenspieler Matanovic das bessere Stellungsspiel. Ansonsten gewohnt giftig mit vielen guten Aktionen in beide Richtungen. Note 3

Vuskovic: Im Spiel gegen den Ball mal wieder sehr souverän und zuverlässig. Räumte in der Luft und am Boden so gut wie alles ab. Bei seinem Freistoßtor zum 2:1 war zwar auch eine ordentliche Portion Glück dabei. Das hatte er sich jedoch mehr als verdient. Note 1

Nandja und Lemke feiern ihr HSV-Debüt

90. Nandja: Durfte erstmals für den HSV in der Bundesliga ran. Für einen Ballkontakt reichte die Zeit jedoch nicht mehr. Note –

Omari: Konnte vor dem Gegentor zum 1:1 die Flanke nicht verhindern, ansonsten in der Defensive in den meisten Szenen stabil und ohne entscheidende Fehler. Klärte einmal stark gegen Scherhant. Nach vorne kann er noch mehr bewegen. Note 3,5

Jatta: Traf erstmals für den HSV in der Bundesliga. Ein Tor, das er sich mit viel Einsatz verdient hatte. Sprintete die rechten Seite 65 Minuten rauf und runter mit gewohnten Schwankungen mit Ball am Fuß. Note 2,5

Topleistung von Remberg

65. Baldé: Traf nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung zum 3:1. Das war stark. Vor dem Gegentor zum 3:2 muss er besser in den Zweikampf gehen. Note –

Remberg: Sehr präsent auf dem Platz. Gut in den Zweikämpfen, sehr gut am Ball. Lieferte die Vorlage zum 3:1, bereitete zwei weitere Großchancen vor (Philippe und Vieira). Traf am Ende sogar auch noch selbst, stand dabei aber im Abseits. Note 1,5

Sambi Lokonga: Immer anspielbar und viel unterwegs. Ein solider Auftritt. Der Belgier kann das HSV-Spiel aber noch deutlich mehr prägen, als er das gegen Freiburg tat. Note 3,5

80. Poulsen: Wollte unbedingt in der Offensive noch etwas bewegen. Es blieb beim Versuch. Note –

Vieira mit Alu-Pech

Grønbæk: Setzte vor allem im Spiel nach vorne einige Akzente und bereitete auch das 1:0 vor. Teilweise etwas zu offensiv unterwegs, das sorgte immer auch mal wieder für Löcher auf der linken Abwehrseite. Unterm Strich war es allerdings die nächste gute Bewerbung für einen neuen HSV‑Vertrag. Note 2

Vieira: Traf in der ersten Halbzeit und kurz vor Schluss den Pfosten. Der Portugiese holte zudem unter anderem den Freistoß vor dem 3:1 raus. Vor allem im Offensivspiel ein großer Aktivposten. Note 2,5

90. Lemke: Gab sein Bundesliga-Debüt und kam sogar noch auf zwei Ballkontakte. Der Niendorfer wird den Tag nicht vergessen. Note –

Stange bringt frischen Wind ins HSV-Spiel

Königsdörffer: Vergab seine beste Chance kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit. Viel unterwegs, aber nur selten am Ball. Mit seinen Läufen in der Offensive trotzdem wichtig für das Team. Note 3,5

Stange: Feierte seine Startelf-Premiere in der Bundesliga. Brachte mit seiner Unbekümmertheit ein neues Element in das HSV‑Spiel. War an der Vorarbeit zum 1:0 beteiligt, suchte auch selbst den Abschluss. Dazu gab es allerdings auch einige zu leichte Ballverluste. Note 3,5

65. Philippe: Vergab in der Nachspielzeit die Chance zum 4:2. Das kann er besser lösen. Note –

Perfekter Heimspiel-Abschluss für den HSV. Nach dem erfolgreichen Klassenerhalt feierten die Hamburger mit dem 3:2 (1:1) gegen den SC Freiburg noch mal eine große Party im Volksparkstadion. Im Mittelpunkt stand dabei immer wieder Luka Vuskovic. Erst auf dem Platz, danach vor der Nordtribüne. Stark war gegen Freiburg allerdings nicht nur die Leistung des Kroaten. Die HSV-Profis in der Einzelkritik:

Heuer Fernandes: Starke Parade gegen Kübler zu Beginn der zweiten Halbzeit (50.). Das war wichtig. Den Rest des Spiels nur selten gefordert. Mit dem Ball am Fuß gewohnt sicher. Bei den Gegentoren war nicht viel zu halten. Note 3