HSV-Noten gegen Darmstadt: So schlugen sich Königsdörffer & Co.

Ransford Königsdörffer lächelt
Ransford Königsdörffer vergab vom Punkt, verwertete aber den Nachschuss.

Es war ein verdientes Unentschieden, das 2:2 (2:1) des HSV gegen Darmstadt 98. Bei den Torschüssen (20 zu 18), den xGoals (2,33 zu 1,98) der Zweikampfquote (51 zu 49 Prozent) und dem Ballbesitz (56 zu 44 Prozent) lagen die Gäste am Ende leicht vorne, der HSV hatte aber insbesondere in der Schlussphase den Lucky Punch auf dem Fuß. Wer konnte überzeugen gegen Darmstadt, welche drei Spiele zeigten keine ausreichende Leistung. Die MOPO-Einzelkritik in der Übersicht:

Heuer Fernandes: Bei den Gegentoren war für ihn nur wenig zu halten. Hatte grundsätzlich alles im Griff, machte nur wenig falsch und rettete am Ende sogar den einen Punkt. Note 3

Mikelbrencis: Ließ in mehreren Szenen durchblicken, dass er viel Potenzial besitzt. Schaltete sich immer wieder auch in den Angriff mit ein. Bitter: Vor dem 2:2 patzte er im Zweikampf entscheidend. Note 4,5

Hadzikadunic: Ein solider Auftritt. Konzentrierte sich vor allem auf die Abwehrarbeit. Dort gab es auch genug zu tun. Note 4

Schonlau: Verlor den Zweikampf vor dem 1:1. Den Rest erledigte der Kapitän ohne entscheidende Fehler – auch wenn er nicht immer stabil dabei aussah. Note 4,5

Muheim: Etwas weniger am Ball als gewohnt. In der Defensive immer mal wieder mit Problemen und teilweise wacklig unterwegs. Versuchte vor allem in der zweiten Hälfte Verantwortung zu übernehmen und das Spiel nach vorne zu schieben. Note 3,5

Elfadli: Nicht so präsent wie zuletzt in Karlsruhe. Konnte vor dem 1:1 die Flanke nicht verhindern, dafür sehr handlungsschnell beim Freistoß vor dem Tor zum 2:1. Im Pech bei einem Kopfball an die Latte. Note 3,5

Karabec: Feierte seine Tor-Premiere für den HSV – und das direkt mit einem sehr sehenswerten Treffer. In vielen anderen Situationen sah es allerdings auch nicht so gut aus. Traf mehrfach im Angriff die falsche Entscheidung. Note 3

72. Pherai: Konnte auf dem Platz nur wenig bewegen. Kam zu keinem Tor-Abschluss.

Richter: Sehr viel unterwegs, dabei vor allem im Spiel gegen den Ball wichtig. In mehrere gute Pressing-Situationen involviert. Mit Ball kam von ihm hingegen weniger. Note 3,5

72. Poreba: Konnte keine entscheidende Akzente setzen.

Jatta: Gleich sein erster Ballkontakt war ein Fehlpass. Es blieb nicht der einzige. Viele unglückliche Szenen. Fand nie so richtig in die Spur, ließ aber auch nie den Kopf hängen und versuchte es immer wieder. Note 4,5

65. Baldé: Sorgte für neuen Schwung auf der rechten Seite.

Königsdörffer: Behielt etwas überraschend seinen Startelfplatz. Zahlte das Vertrauen mit einem sehr aktiven Auftritt zurück. Starker Abschluss bei seinem Treffer zum 1:0. Note 2,5

65. Selke: Hatte gleich zwei dicke Chancen für den dritten HSV-Treffer. Er vergab beide.

Dompé: Konnte an seinen Gala-Auftritt von Karlsruhe nur teilweise anknüpfen. Bereitete direkt mit seiner ersten Aktion ganz stark das 1:0 vor, auch danach gab es noch einige gute Szenen von ihm, allerdings ohne Ertrag. Note 2,5

90. Stange: Leitete mit einem starken Solo fast noch das 3:2 ein.