HSV-Verteidiger Warmed Omari im Zweikampf mit Heidenheim-Stürmer Mikkel Kaufmann.

Viel Kampf wie hier zwischen Verteidiger Warmed Omari und Stürmer Mikkel Kaufmann wird beim Duell HSV gegen Heidenheim erwartet. Foto: WITTERS

HSV in Heidenheim: Der Letzte spielt gegen den Letzten

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Bei diesem Duell stehen beide Teams maximal unter Druck. In der Voith-Arena kommt es an diesem Samstag (15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) zum Kellerkrimi zwischen dem 1. FC Heidenheim und dem HSV. Für beide Teams heißt es: Verlieren verboten! Selbst ein Remis wäre eigentlich schon zu wenig. Es geht um den Klassenerhalt, es spielt der Letzte gegen den Letzten.

Zweimal letzter Platz? Geht das überhaupt? Ja! Heidenheim belegt nicht nur in der aktuellen Bundesligatabelle Rang 18, es ist gleichzeitig auch das schlechteste Heimteam der Liga. Der HSV steht auf der anderen Seite in der Auswärtstabelle auf dem letzten Platz und hat in dieser Saison als einziges Team noch keinen Sieg in der Fremde geholt.

Schwache Torausbeute beim HSV und Heidenheim

Nach einem Fußballleckerbissen klingt das im Vorfeld nicht. Dafür spricht auch die bisherige Torausbeute beider Mannschaften: Mit jeweils erst 19 erzielten Toren treffen zwei der harmlosesten Offensiven der Bundesliga aufeinander. Nur St. Pauli (18 Treffer) ist noch schwächer. Vor allem die Chancenverwertung ist beim HSV und in Heidenheim in dieser Spielzeit ein großes Problem – und der Druck wird immer größer.

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„Wir wissen, dass der Druck steigt. Jetzt müssen wir. Die Spiele werden weniger. Da brauchen wir nicht drumherumzureden: Wir brauchen drei Punkte. Das ist ein absolut wichtiges Spiel für uns. Wir müssen liefern“, sagt Heidenheim-Coach Frank Schmidt, der mit seinem Team seit sieben Liga-Spielen ohne Sieg ist und bereits fünf Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz hat.

HSV hat seit zwei Monaten in der Liga nicht gewonnen

Der HSV steht zwar noch über dem Strich – aber auch nur noch mit einem Punkt Vorsprung. Wie bei den Heidenheimern liegt der letzte Sieg in der Liga ebenfalls zwei Monate zurück, auch wenn sich das 2:2 gegen die Bayern am vergangenen Wochenende wie ein Sieg anfühlte. „Wir wissen natürlich, dass es eine andere Aufgabe wird als das Bayern-Spiel zuletzt, aber es wird auf keinen Fall eine leichtere Aufgabe“, warnt HSV-Trainer Merlin Polzin. „Für uns geht es darum, die richtigen Charakterzüge an den Tag zu legen, um das Spiel erfolgreich zu gestalten.“

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Für Polzin wird das Heidenheim-Spiel zum Charaktertest. Der Gegner spricht von einem Auftritt, der gewonnen werden muss. Eine mehr als spannende Konstellation. Sollte der HSV am Ende gewinnen, wäre Heidenheim gleich dreimal Letzter: in der „richtigen“ Tabelle ohnehin, in der Heimtabelle ebenfalls – und dann auch noch in der Auswärtstabelle. Denn den letzten Platz dort würde der HSV mit einem Sieg in der Voith-Arena verlassen.

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