HSV-Gewinner bei Nürnberg-Pleite: Reis gibt starke Antwort

HSV-Profi Ludovit Reis
Ludovit Reis bejubelte in Nürnberg sein viertes Saisontor.

Beim Pokal-Drama gegen den KSC (5:4 nach Elfmeterschießen) musste Ludovit Reis noch 55 Minuten lang auf der Bank schmoren. Eine ungewohnte Begebenheit für den Niederländer, hatte er die vorherigen 15 Liga-Spiele doch allesamt aus der Startelf heraus bestritten.

In ebenjene rotierte Reis dann bei der 1:2-Pleite in Nürnberg wieder, ersetzte im Mittelfeldzentrum David Kinsombi – und fand die richtige Antwort auf seinen unfreiwilligen Rollenwechsel. Nicht nur, weil er seinen vierten Saisontreffer zum zwischenzeitlichen 1:1 erzielte.

HSV: Ludovit Reis trifft und überzeugt in Nürnberg

Auch sonst war der 21-Jährige einer der wenigen HSV-Lichtblicke. Reis gewann 66 Prozent der Zweikämpfe (nur Mario Vuskovic war in den Duellen besser), lief aufseiten Hamburgs am meisten (11,6 Kilometer) und sprintete am häufigsten (28-mal). Bei allem Frust konnte Reis so zumindest etwas Eigenwerbung betreiben.

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Übrigens: Nur ein einziges Mal kam der Sommer-Neuzugang in dieser Saison gar nicht zum Einsatz. Das war beim Hinspiel gegen den Club aus Nürnberg Ende September (2:2).