HSV-Trainer Merlin Polzin gestikuliert wild am Spielfeldrand.

HSV-Trainer Merlin Polzin geht mit hohen und klaren Erwartungen in das Leverkusen-Spiel. Foto: WITTERS

HSV-Coach freut sich über viele Rückkehrer und fordert „ekliges“ und „mutiges“ Spiel

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Vier Bundesligaspiele stehen für den HSV im Januar noch auf dem Programm – alle finden in Hamburg statt. Los geht es am Dienstag (20.30 Uhr) mit dem Heimspiel gegen Bayer Leverkusen. Im Vorfeld der Partie gibt es gleich mehrere gute Nachrichten beim Blick auf den Kader. Nur bei den äußeren Bedingungen muss noch ein wenig gezittert werden.

Tag und Nacht wurde in den vergangenen Tagen im Volkspark gearbeitet, um nach dem Wintereinbruch mit reichlich Schnee alles sicher und bereit für das erste HSV-Heimspiel im Jahr 2026 zu machen. Eine besondere Herausforderung war dabei das Stadiondach, das von Industriekletterern freigeräumt wurde. Geklappt hat alles: Sollte es am Dienstag keine neue – und vor allem gefährliche – Wetterlage geben, kann das Spiel wie geplant stattfinden. Lediglich etwas mehr Zeit sollte bei der Anreise eingeplant werden.

Der HSV ist seit fünf Heimspielen ungeschlagen

Auf dem Platz soll die Mannschaft von Trainer Merlin Polzin dann ab 20.30 Uhr „alles rauslassen“, wie der Coach betont. Auch im sechsten Heimspiel in Folge wollen die Hamburger ungeschlagen bleiben. Dafür gibt es einen klaren Matchplan. Polzin: „Ich möchte, dass wir im Volksparkstadion wieder zeigen, wofür wir stehen. Wir wollen aggressiv und eklig verteidigen und in den Momenten mit dem Ball sowie in Drucksituationen mutig sein.“

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Auf welches Personal wird der HSV-Trainer dabei setzen? Im Vergleich zum jüngsten Auftritt beim 1:2 in Freiburg wird es definitiv Veränderungen in der Startelf geben. Auf die große Rotation wird Polzin aber wohl nicht setzen – auch wenn er dazu durchaus die Möglichkeit hätte. Denn es stehen wieder deutlich mehr Spieler zur Verfügung.

Vier Profis melden sich beim HSV zurück

Fabio Baldé, Rayan Philippe und Emir Sahiti, die zuletzt in Freiburg krank fehlten, können gegen Leverkusen wieder eingesetzt werden. Auch Robert Glatzel ist zumindest theoretisch wieder eine Option. „Ich bin froh, dass die meisten Erkrankten wieder zur Verfügung stehen und wir fast aus dem Vollen schöpfen können“, sagt Polzin, der mit Blick auf die kurze Pause nach dem Freiburg-Spiel jetzt genau schauen will, „welcher Spieler in welcher Verfassung ist“. Entscheidend wird dabei auch noch einmal eine kurze Einheit am Dienstagvormittag.

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Welche Wechsel deuten sich an? Für den gesperrten Daniel Elfadli wird Jordan Torunarigha in die Innenverteidigung rücken. Auf der rechten Seite wird wohl William Mikelbrencis wieder Bakery Jatta verdrängen. Im Sturmzentrum könnte Ransford Königsdörffer für Damion Downs auflaufen. Auch Jean-Luc Dompé und Albert Sambi Lokonga sind zwei Spieler, bei denen in der Vergangenheit gerade in englischen Wochen stark auf die Belastung geachtet wurde. Zum Jahresstart muss das diesmal aber noch kein Thema sein.

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