HSV-Trainer Merlin Polzin und Heidenheim-Coach Frank Schmidt beim TV-Interview nach dem Duell im DFB-Pokal

HSV-Trainer Merlin Polzin (l.) hat die beiden bisherigen Duelle gegen Heidenheim-Coach Frank Schmidt gewonnen. Foto: WITTERS

HSV-Coach feiert Heidenheim-„Legende“ Schmidt: Wer verliert diesmal die Nerven?

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Auf Merlin Polzin wartet am Samstag in Heidenheim sein 45. Einsatz als Cheftrainer der HSV-Profis. Bereits zum dritten Mal trifft er dabei auf FCH-Coach Frank Schmidt. Für Polzin ist es eine besondere Begegnung. Ob Schmidt das genauso sieht, ist unklar. Beim letzten Aufeinandertreffen sah er Rot und wurde auf die Tribüne geschickt.

Mit Polzin und Schmidt treffen zwei unterschiedliche Trainerwelten aufeinander. Seit September 2007 ist Schmidt bereits als Chefcoach in Heidenheim tätig – damit ist er der mit Abstand dienstälteste Trainer der Bundesliga. Bei bislang 731 (!) Pflichtspielen stand er für den FCH schon an der Seitenlinie. Der 52-Jährige führte den Klub von der Oberliga bis in die Bundesliga. Bei seinen Trainerkollegen genießt er großen Respekt.

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„Ich hatte das Glück, schon das eine oder andere Mal gegen die Mannschaft von Frank zu spielen“, sagt Polzin. „Er ist für mich eine absolute Legende. Man muss nur schauen, seit wie vielen Jahren er das Ganze schon macht und auf welches Niveau er Heidenheim gebracht hat.“

Polzin ist gegen Schmidt noch ungeschhlagen

Polzin ist ein Schmidt-Fan – das könnte auch an den bisherigen Duellen liegen. Zwei direkte Vergleiche hat es in dieser Saison bereits gegeben, beide Male verließen der HSV und Polzin als Sieger den Platz. In der Liga feierten die Hamburger beim 2:1 gegen Heidenheim im September den ersten Bundesliga-Sieg nach dem Aufstieg. In der zweiten Pokalrunde setzte sich der HSV gut einen Monat später mit 1:0 beim FCH durch. Schmidt regte sich damals so sehr über einen Elfmeter und das anschließende Zeitspiel der Gäste auf, dass er in der Nachspielzeit Gelb-Rot sah.

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Wie hitzig wird das Aufeinandertreffen diesmal? Hoch hergehen wird es vor allem auf dem Rasen, davon geht zumindest Polzin aus. „Ich erwarte Heidenheim so, wie ich die Mannschaft von Frank kenne, das heißt: maximal aggressiv, mit sehr viel Mannorientierung und mit sehr viel Härte im Zweikampf“, sagt der HSV-Coach, der besonders vor der Schlussphase warnt. Immerhin haben die Heidenheimer fünf ihrer 19 Saisontore ab der 75. Minute erzielt. Zwei der bislang drei Saisonsiege gab es durch Treffer in der Nachspielzeit. Auch im Hinspiel gegen den HSV traf Heidenheim sehr spät.

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