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HSV-Abwehr: Darum dürfte ein Elfadli-Abgang jetzt vom Tisch sein
Warmed Omari wird zum zweiten Mal Vater, fällt aber mit einer Schulterverletzung aus. Warum sein Fehlen beim HSV den Transferplan beeinflusst.
Gute und schlechte Nachrichten für HSV-Profi Warmed Omari. Der Innenverteidiger, der zuletzt offiziell aus „privaten Gründen“ fehlte, ist zum zweiten Mal Vater geworden. Gleichzeitig verkündete der Verein eine schwerwiegendere Verletzung, die zur Folge hat, dass Omari den Saisonstart verpassen wird. Das dürfte sich auch auf den Transfer-Plan des HSV auswirken.
Einige Fans begannen allmählich, sich Sorgen zu machen, als Omari nach dem Testspiel gegen OSC Lille von der Bildfläche verschwand. Weder im Training, noch im folgenden Test gegen Toulouse fand man den 26-Jährigen auf oder neben dem Platz. Die Begründung von Vereinsseite: Omari fehlte wegen „privater Gründe“.
Omari wurde zum zweiten Mal Vater
Mittlerweile ist bekannt, dass es sich um positive Nachrichten handelte. Der Komore ist zum zweiten Mal Vater geworden. Seine Tochter erblickte am vergangenen Sonntag das Licht der Welt. Zuvor wurde Omari gestattet, in Erwartung seines Kindes individuell zu trainieren, wie der Verein erklärt.
Das vorige Testspiel gegen Lille endete derweil nicht auf einem Hoch für Omari. In der Schlussphase musste er an der Schulter behandelt werden und wurde anschließend in den dritten 45 Minuten des XXL-Tests nicht mehr eingesetzt. Er habe nach der Partie „wiederkehrende Probleme im Schulterbereich“ festgestellt.
Was bedeutet die Verletzung für die HSV-Zukunft von Elfadli?
Mittels einer MRT-Untersuchung im Athleticum am Volkspark sei anschließend eine Schulterverletzung diagnostiziert worden. Immerhin: Eine Operation ist nicht notwendig, die Verletzung kann konservativ behandelt werden. Dennoch wird Omari dem HSV „vorerst nicht zur Verfügung stehen und damit den Pflichtspielstart in die neue Saison 2026/27 verpassen“. In der Woche nach dem Auftakt in Dortmund (29.8.) soll er nach Möglichkeit wieder am Mannschaftstraining teilnehmen können.
Im Testspiel gegen Toulouse hatten Shafiq Nandja und Jason Bissi-Mouelle neben Jordan Torunarigha in der Dreierkette gestanden. Durch den Transfer von Sebastiaan Bornauw bietet sich für Trainer Merlin Polzin zumindest eine weitere Option in der Innenverteidigung. Auch Nicolás Capaldo stand am Mittwoch nach seinem kurzfristigen Ausfall im Testspiel wieder auf dem Trainingsplatz.
Und trotzdem dürfte die Verletzung von Omari weitere Folgen haben. Ein Abgang von Daniel Elfadli, der ohnehin beim HSV bleiben will, dürfte sich erledigt haben.
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