Krasser Unterschied! Hier ist der nächste Gegner dem HSV deutlich überlegen
Mit dem Heimspiel gegen den FC Augsburg geht es für den HSV nach der Länderspielpause weiter. Im Volksparkstadion steigt am 4. April das letzte direkte Duell im Kampf um den Klassenerhalt in dieser Saison. Beim Blick auf Punkte, Tore sowie die Form in Hin- und Rückrunde bewegen sich beide Teams auf sehr ähnlichem Niveau. In einem Bereich ist der FCA dem HSV allerdings deutlich überlegen.
Am vergangenen Wochenende feierte Philip Otele beim 2:3 in Dortmund seine Tor-Premiere für die Hamburger. Damit ist der Nigerianer insgesamt der 267. Spieler, der seit Gründung der Bundesliga für den HSV in der Ersten Liga getroffen hat. In dieser Saison ist er allerdings erst die Nummer zehn. Im Vergleich zur Konkurrenz ist das ein sehr überschaubarer Wert. Vor dem Tor fehlt es an Unberechenbarkeit.
HSV hat die wenigsten unterschiedlichen Torschützen
Für insgesamt 31 Tore hat die Mannschaft von Trainer Merlin Polzin an den ersten 27 Spieltagen bislang gesorgt. Diese Treffer verteilen sich auf zehn verschiedene Torschützen. Weniger sind es bei keinem anderen Team der Bundesliga. Besonders deutlich wird der Unterschied vor dem Duell mit Augsburg: Beim FCA verteilen sich 33 Treffer auf 17 verschiedene Torschützen. Das ist gemeinsam mit dem FC Bayern München und Eintracht Frankfurt der Spitzenwert der Liga.

Warum hat der HSV so wenige unterschiedliche Torschützen? An fehlenden Treffern der Angreifer liegt es nicht. Bis auf Damion Downs, Fábio Baldé und Otto Stange haben alle Offensivspieler aus dem aktuellen Kader bereits mindestens ein Tor erzielt. Aus dem Mittelfeld und der Abwehr kommt beim HSV dagegen nur wenig Torgefahr.
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Mit Fábio Vieira und Albert Sambi Lokonga gehören lediglich zwei zentrale Mittelfeldspieler zu den bisherigen HSV-Torschützen in dieser Saison. Bei den Verteidigern sind es mit Luka Vuskovic und Nicolás Capaldo ebenfalls nur zwei. Gerade in diesen Mannschaftsteilen sind Vielfalt und Torgefahr bei anderen Teams deutlich größer. Das sorgt vor dem gegnerischen Tor automatisch für mehr Unberechenbarkeit. Ein Punkt, bei dem der HSV sich vom nächsten Gegner auf jeden Fall etwas abschauen kann.
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