Heuer Fernandes hält „unglaublich“ – und sucht nach Erklärungen für die HSV-Pleite
Kein Tor und keine Punkte gab es für den HSV beim 0:1 in Augsburg. Es war ein extrem bitterer Nachmittag für die Mannschaft von Trainer Merlin Polzin. Besonders schmerzhaft war er für Daniel Heuer Fernandes. Der HSV-Torhüter hätte eigentlich zumindest einen Punkt verdient gehabt. Er war mit Abstand der beste Hamburger in Augsburg – freuen konnte er sich darüber aber nicht.
Vor allem in der ersten Halbzeit stand Heuer Fernandes in der WWK-Arena immer wieder im Vordergrund. Bereits nach fünf Minuten zeigte er seine erste starke Parade, als er einen Schuss von Augsburgs Anton Kade abwehrte und damit den frühen Rückstand verhinderte. Es folgten viele weitere gute Szenen, mit denen er seine Mannschaft immer wieder im Spiel hielt. Von einer „unglaublichen Leistung“ sprach hinterher Miro Muheim.
HSV-Torhüter Heuer Fernandes: „Das ist mein Job“
Heuer Fernandes selbst wollte davon nicht viel wissen. „Das ist mein Job, dafür bin ich da, um der Mannschaft zu helfen“, erklärte der Schlussmann, der sich vor allem über die Niederlage ärgerte. Seine Erklärung für den Auftritt: „Wir hatten heute nicht die Galligkeit und die Gier, dass wir das Spiel hätten gewinnen können.“

Für den HSV-Torwart galt das nicht. Der 33-Jährige hätte am Ende fast sogar noch als Torschütze einen Punkt gerettet. Bei einer letzten Ecke der Hamburger ging er mit nach vorn und sorgte per Kopf fast für den Ausgleich. „Ich komme eigentlich gut zum Kopfball, aber das war heute einfach nicht drin. Und das hat auch seine Gründe, warum der Ball dann nicht reingeht“, lautete sein Kommentar zu der Szene.
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Ein bitteres Fazit eines für den HSV sehr unbefriedigenden Auftritts – auch Heuer Fernandes konnte daran nichts ändern, obwohl er hinten und am Ende sogar vorne alles versuchte.
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