Immanuel Pherai mit Kopfhörern auf den Ohren

Immanuel Pherai ist unzufrieden mit seiner Spielzeit beim HSV. Foto: IMAGO / Lobeca

Baby, Berater, Spielzeit: Wie plant HSV-Profi Pherai seine Zukunft?

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Direkt nach dem Heimspiel am kommenden Samstag gegen Eintracht Frankfurt (15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) geht es für die HSV-Profis in die Winterpause. Viele Spieler werden die kurze Auszeit nutzen, um Bilanz zu ziehen und sich im Zweifel für die Zukunft neu auszurichten. Auch bei Immanuel Pherai gibt es zumindest Gesprächsbedarf.

Hinter Pherai liegen ereignisreiche Tage. Vor einer Woche wurde der 24-Jährige erstmals Vater, seine Partnerin brachte Töchterchen Amori Rose zur Welt – ein emotionaler Höhepunkt und privater Glücksmoment. Nur drei Tage später sorgte der HSV-Profi dann auch beruflich für Aufmerksamkeit: Pherai wechselte seinen Berater. Wie geht es für ihn nun weiter?

Pherai feierte in Hoffenheim sein Kader-Comeback

Nach drei Pflichtspielen in Folge auf der Tribüne gehörte der Mittelfeldspieler am vergangenen Samstag beim 1:4 in Hoffenheim mal wieder zum HSV-Kader und das, obwohl er in den Tagen zuvor wegen der Geburt seiner Tochter nur teilweise mit der Mannschaft trainiert hatte. Eine Ausnahme? Oder war sein Kader-Comeback ein Signal für die Zukunft?

Eine erste Antwort könnte es am Samstag im Heimspiel gegen Frankfurt geben. Weitere sollen danach folgen. Pherai möchte wissen, wie beim HSV mit ihm langfristig geplant wird. Sportlich ist seine Situation aktuell unbefriedigend: An den ersten 14 Spieltagen kam er in der Bundesliga lediglich auf vier Joker-Einsätze über insgesamt 22 Minuten. An mangelnder Fitness liegt das nicht.

Noch hat Pherai keinen Wechselwunsch hinterlegt

Pherai, der seit vergangener Woche von der Agentur CAA Stellar vertreten wird, hat die HSV-Bosse über seinen Beraterwechsel informiert. Einen konkreten Wechselwunsch für den Winter hat er dabei allerdings nicht hinterlegt. Das ist auch nicht sein primäres Ziel. Für eine sportliche Zukunft in Hamburg muss jedoch die Perspektive stimmen.

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Nach dem Frankfurt-Spiel soll gesprochen und zügig für Klarheit gesorgt werden. Pherais Vertrag im Volkspark läuft noch bis 2027. Sein bislang letztes Tor für die HSV-Profis erzielte er im Sommer 2024 in der ersten Pokalrunde beim SV Meppen (7:1) – damals noch unter Trainer Steffen Baumgart. Findet Pherai auch unter Merlin Polzin noch mal zurück in die Erfolgsspur oder trennen sich die Wege früher oder später?

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