Gutes Omen? DFB schickt HSV-Glücks-Schiri nach Freiburg
Wenn das mal kein gutes Omen ist! Am Mittwoch gab der DFB die Schiedsrichter-Ansetzungen für das erste Bundesliga-Wochenende des neuen Jahres bekannt. Schön für den HSV: Er darf sich dabei am Samstag in Freiburg (15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) auf das Wiedersehen mit einem guten alten Bekannten freuen, der ihm in den vergangenen Jahren schon jede Menge Glück gebracht hat.
Es gibt sie ja durchaus, diese Unparteiischen, denen Vereine ganz gern aus dem Weg gehen. Beim HSV etwa dürfte man nicht allzu scharf auf ein Wiedersehen mit Daniel Schlager sein, der Anfang November beim 1:4 in Köln mit Fábio Vieira und Immanuel Pherai gleich zwei Hamburger mit Gelb-Rot bedachte und zudem einen Treffer Vieiras die Anerkennung versagte.
Oder man erinnere sich an Robert Kampka, der sich im Herbst 2024 in Elversberg den Zorn des damaligen HSV-Trainers Steffen Baumgart (aktuell bei Union Berlin im Amt) zuzog. „Ich finde nicht, dass er der beste Schiedsrichter ist“, so der Coach damals. „Ich finde ihn einfach nicht gut.“ Schnee von gestern. Weder Schlager noch Kampka werden den HSV-Auftritt in Freiburg leiten. Stattdessen schickt der DFB Hamburgs Glücks-Schiri ins Breisgau.
Schiedsrichter Gerach brachte dem HSV bislang fast nur Glück
Timo Gerach ist der personifizierte Talisman des HSV. Neun Pflichtspiele mit HSV-Beteiligung leitete der 39-Jährige in seiner Karriere, die Bilanz liest sich eindrucksvoll: Acht Mal siegte Hamburg, eine Partie endete Remis (im August 2024, 1:1 gegen Hertha BSC). Kein anderer Schiedsrichter, der so oft für HSV-Partien eingeteilt wurde, verfügt über eine ähnliche Erfolgsbilanz.

Im Oktober 2018 begann Gerachs HSV-Erfolgsgeschichte mit einem 1:0-Sieg in Magdeburg. Auch in der vergangenen Aufstiegssaison war der Pfälzer bei zwei Hamburger Siegen an der Pfeife dabei, dem 5:0 gegen Fürth (im Dezember 2024) und zuletzt beim 3:0 in Nürnberg (Anfang April 2025). Vielversprechende Aussichten – mit einem kleinen Schönheitsfleck. Bislang leitete Gerach ausschließlich Zweitligapartien des HSV.
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