Ransford Königsdörffer streckt zum Jubeln beide Arme aus.

HSV-Angreifer Ransford Königsdörffer feiert seinen Treffer zum 1:1-Ausgleich gegen den FC Augsburg. Foto: WITTERS

„Guter Teamspirit“: Königsdörffer glänzt beim HSV mit einem besonderen Tor

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Grønbæks HSV-Debüt, das spektakuläre Glatzel-Comeback oder die Fairplay-Geste von Michael Gregoritsch – das 1:1 zwischen dem HSV und Augsburg sorgte am Samstag für einige besondere Geschichten im Volkspark. Da ging am Ende fast unter, dass auch Ransford Königsdörffer ein bemerkenswertes Kapitel schrieb. Sein Treffer zum Ausgleich brachte dem HSV nicht nur einen Punkt, sondern war auch das sportliche Highlight der Partie.

Sechs Spiele in Folge hatte Königsdörffer für den HSV nicht getroffen – obwohl er immer in der Startelf gestanden hatte. Mit seinem Auftritt gegen Augsburg beendete er nach zuvor mehr als 500 torlosen Einsatzminuten seine Durststrecke. Und das mit einem sehr sehenswerten Treffer. Nach cleverer Vorlage von Robert Glatzel knallte der 24-Jährige den Ball nach einer Stunde aus 17 Metern zum Ausgleich in den Winkel.

Königsdörffer trifft mit dem dritten Torschuss

Es war ein Treffer, den sich Königsdörffer mit seinem Einsatz gegen Augsburg verdient hatte. Als hängende Spitze im offensiven Mittelfeld arbeitete er gut in beide Richtungen. Sein dritter Torschuss landete schließlich im Netz. Immerhin einen Punkt war der Treffer am Ende wert – und das trotz einer halben Stunde in Unterzahl.

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„Ich denke, nach der Roten Karte kann man ganz gut mit dem Punkt leben“, sagte Königsdörffer nach dem Abpfiff. Dabei sprach er weniger über sein Erfolgserlebnis als über die Leistung der Mannschaft. Seine Analyse: „Wir haben in der ersten Halbzeit einiges verschenkt und nicht unser bestes Spiel gemacht. Wir haben uns davon aber nicht unterkriegen lassen und es in der zweiten Hälfte besser gemacht – trotz der Roten Karte. Das ist guter Teamspirit.“

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Kurios: Königsdörffer ist mit seinem Treffer gegen Augsburg nun auch Top-Torschütze beim HSV in dieser Bundesliga-Saison. Allerdings nicht allein. Er teilt sich den ersten Platz mit Luka Vuskovic, Rayan Philippe, Albert Sambi Lokonga und Fábio Vieira, die ebenfalls alle bei fünf Toren stehen. Ein kleines Tor-Sternchen hat sich Königsdörffer allerdings auch verdient: Er ist der Einzige aus dem Fünf-Tore-Quintett, der auch im DFB-Pokal getroffen hat.

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