HSV-Coach Merlin Polzin lacht auf dem Trainingsplatz.

Bestens gelaunt ist HSV-Coach Merlin Polzin in die neue Trainingswoche im Volkspark gestartet. Foto: WITTERS

„Sonne da, Luka da, herrlich“: Diese HSV-Rückkehrer sorgen für Zuversicht

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Es gibt sie noch, die guten Nachrichten beim HSV – und das in diesem Fall sogar gleich mehrfach. Nicht nur das Comeback von Luka Vuskovic auf den Trainingsplatz sorgte am Dienstag für strahlende Gesichter im Volkspark, auch die Rückkehr von Yussuf Poulsen ins Mannschaftstraining wurde gefeiert. Für weitere positive Meldungen sorgten Alexander Røssing-Lelesiit, Jean-Luc Dompé und Albert Sambi Lokonga.

So voll war es schon lange nicht mehr auf dem Trainingsplatz im Volkspark. Bis auf Miro Muheim waren am Dienstag alle HSV-Profis dabei. Lediglich Vuskovic arbeitete die komplette Einheit individuell. Der Rest war zumindest teilweise in das Mannschaftstraining integriert. Alle sollen im Saisonendspurt auch in der Bundesliga noch ein Faktor für den HSV werden.

Vuskovic gibt dem HSV-Coach ein „gutes Gefühl“

„Sonne da, Luka da, herrlich“, lachte Merlin Polzin nach der Einheit am Dienstag. Wann Vuskovic wieder komplett zur Verfügung stehen wird, ließ der HSV-Coach erst mal noch offen. Sein Kommentar: „Wir schauen, wie es sich weiter entwickelt. Es gibt mir ein gutes Gefühl, dass die Schmerzen nachgelassen haben und er die nächsten Schritte gehen konnte. Was das genau für das nächste Spiel am Samstag heißt, weiß ich aber noch nicht genau.“

Sambi Lokonga ist wieder „voll einsatzfähig“

Möglich ist grundsätzlich noch alles. Ziemlich sicher wieder eigenplant werden für das Frankfurt-Spiel kann Jean-Luc Dompé. Der Franzose hat seine Fußprobleme überstanden und ist komplett zurück im Mannschaftstraining. Ebenfalls positiv: Auch Albert Sambi Lokonga hat sein gut 20-minütiges Joker-Comeback beim 1:2 gegen Hoffenheim ohne Rückschläge überstanden. „Er ist am Wochenende voll einsatzfähig“, so Polzin.

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Bleiben noch Røssing-Lelesiit und Poulsen. Die beiden Skandinavier mussten länger verletzt aussetzen. Bei Poulsen waren es nach einer Oberschenkelverletzung sieben Wochen, bei Røssing-Lelesiit nach einem Syndesmosebandriss sogar gut drei Monate. „Alex ist jetzt wieder voll drin im Mannschaftstraining“, sagt Polzin, der den Norweger im Saisonfinale zunächst als Joker einplant. Auch bei Poulsen gibt es diese Gedanken – allerdings mit einer Einschränkung.

Poulsen soll beim HSV-Endspurt noch als Joker helfen

„Bei Yussi war das Mannschaftstraining noch ein bisschen reduzierter. Wir werden ihn wahrscheinlich nicht mehr auf 100 Prozent bekommen in dieser Saison. Dafür war die Verletzung jetzt noch nicht lange genug her“, betont Polzin, der den Dänen im Endspurt aber auf jeden Fall noch mal mit auf die Bank nehmen möchte. „Wenn du einen Yussi Poulsen als Joker reinbringen kannst, egal bei welchem Spielstand, dann hilft das jeder Mannschaft in der Bundesliga und das ist der klare Plan.“

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Mit voller Kapelle in das Saisonfinale: Vor einer Woche schien das beim HSV noch nahezu unmöglich. Jetzt gibt es bei fast allen Sorgenkindern Hoffnung. Das erhöht gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit, dass am Ende der Klassenerhalt auch noch aus eigener Kraft geschafft wird. Oder wie Polzin es am Dienstag mit Blick auf sein Personal sagte: „Das sind alles gute Nachrichten.“

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