Es ist noch geheim: Emotionales HSV-Comeback beim Frankfurt-Spiel
Mit 57.000 Zuschauern ist das Volksparkstadion am Samstag (15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) beim Heimspiel des HSV gegen Eintracht Frankfurt ausverkauft. Für die Hamburger ist das längst kein ungewöhnliches Bild mehr. Bei allen bisherigen Auftritten der Mannschaft von Trainer Merlin Polzin in dieser Saison war der Volkspark voll. Doch diesmal sitzen auch ganz besondere Gäste auf der Tribüne.
Sebastian Schonlau, der in diesem Sommer nach vier Jahren beim HSV zu den Vancouver Whitecaps nach Kanada gewechselt war, wird vor dem Heimspiel gegen Frankfurt offiziell in Hamburg verabschiedet. Das ist bereits bekannt. Doch damit nicht genug: Auch einer der größten Fan-Lieblinge der vergangenen Jahre kehrt an diesem Samstag in den Volkspark zurück.
Ludovit Reis wechselte zusammen mit Schonlau zum HSV
Wie Schonlau verließ auch Ludovit Reis den HSV im Sommer – ebenfalls nach vier Jahren. Der Mittelfeldspieler wechselte zum belgischen Champions-League-Teilnehmer FC Brügge. Zeit für eine offizielle Verabschiedung gab es damals nicht. Das wird nun vor dem Frankfurt-Spiel nachgeholt.

Das Reis-Comeback beim HSV ist für den 25-Jährigen und für viele Fans ein besonderer Moment. Kaum ein Spieler war in den vergangenen Jahren so beliebt wie der Aufstiegsheld, der den Volkspark auch nach seinem Abschied noch als sein „Wohnzimmer“ bezeichnet. Entsprechend groß ist die Vorfreude auf das Wiedersehen.
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Reis kann sich noch einmal in Hamburg feiern lassen. Dass er zurzeit aufgrund einer im Herbst durchgeführten Schulter-Operation nicht spielen kann, wird dabei nicht zu sehen sein. Der Niederländer arbeitet bereits fleißig an seinem Comeback auf dem Fußballplatz. In Belgien konnte er in den vergangenen Wochen schon wieder mit Ball trainieren. Im neuen Jahr wird er beim FC Brügge neu angreifen. An diesem Samstag steht für ihn jedoch erst mal die HSV-Vergangenheit im Mittelpunkt.
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