HSV-Coach Merlin Polzin spricht auf dem Trainingsplatz zu seiner Mannschaft.

HSV-Coach Merlin Polzin spricht auf dem Trainingsplatz zu seiner Mannschaft. Foto: WITTERS

Es geht um den Kader: Endlich gute HSV-News vor dem Frankfurt-Spiel

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So angespannt war die Personalsituation im Volkspark schon lange nicht mehr. Während es in dieser Saison vor jedem HSV-Spiel beim Blick auf den Kader regelmäßig um die Qual der Wahl ging und zahlreiche fitte Profis immer wieder auf die Tribüne geschickt wurden, deutete zuletzt vieles darauf hin, dass sich die Mannschaft für das letzte Spiel des Jahres am Samstag gegen Eintracht Frankfurt (15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) fast von selbst aufstellen wird. Nun gibt es jedoch auch mal wieder zumindest eine gute Nachricht aus dem Volkspark.

Am Donnerstag hatte HSV-Coach Merlin Polzin bekannt gegeben, dass mit Jean-Luc Dompé und Yussuf Poulsen zwei weitere Profis für das Frankfurt-Spiel ausfallen werden. Die Verletztenliste, auf der zuvor bereits Robert Glatzel, Warmed Omari und Alexander Røssing-Lelesiit standen, wuchs damit auf fünf Spieler an. Hinter Fábio Vieira und Guilherme Ramos standen zudem dicke Fragezeichen. Ein bisschen kann jetzt aber aufgeatmet werden.

Zwei HSV-Comebacks beim Abschlusstraining

Die letzte Einheit vor dem Frankfurt-Spiel fand am Freitag im Volkspark unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Insgesamt sollen 20 Feldspieler dabei gewesen sein. Dazu zählten auch Vieira und Ramos, die im Laufe der Woche krankheitsbedingt mehrere Tage pausieren mussten. Was bedeutet dieses doppelte Comeback auf dem Trainingsplatz für den Auftritt am Samstag?

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Ramos hatte es in den vergangenen Tagen deutlich heftiger erwischt. Mit erhöhter Temperatur lag der Portugiese zeitweise im Bett. Auch wenn er beim Abschlusstraining wieder dabei sein konnte, geht die Tendenz dahin, dass er das letzte Spiel des Jahres nur als Zuschauer verfolgen wird. Mehr Hoffnung gibt es hingegen bei Vieira. Der Offensivspieler dürfte es gegen Frankfurt zumindest in den Kader schaffen.

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Für Polzin und den HSV ist das eine Nachricht, die für Erleichterung sorgt. Denn gerade in der Offensive war die Personaldecke durch die Ausfälle von Glatzel, Poulsen, Dompé und Røssing-Lelesiit zuletzt immer dünner geworden. Mit Vieira steht für den Jahresabschluss im Volkspark jetzt aller Voraussicht nach zumindest wieder eine Option mehr zur Verfügung – vermutlich zunächst als Joker. Dass der Portugiese auch in dieser Rolle helfen kann, hat er bereits bewiesen: Sein bislang einziges Tor für den HSV erzielte er beim 2:1-Sieg gegen Stuttgart als Einwechselspieler.

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