Erster Neuzugang steht bevor! So sehen die Transferpläne des HSV aus
Seit dem 21. Mai ist Stefan Kuntz beim HSV im Amt. Mit Vollgas hat der neue Sportvorstand im Volkspark losgelegt. Große Veränderungen am Kader für die anstehende Saison gibt es allerdings auch einen Monat später noch nicht. Wie sieht der Transferplan aus? Welche Mittel stehen zur Verfügung? Wie viele Spieler werden den HSV-Bossen angeboten? Die MOPO liefert Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um die Transfers, die die HSV-Fans jetzt bewegen.
Zwölf bis 14 Stunden ist Kuntz nach eigenen Aussagen jeden Tag für den HSV im Einsatz. Viel Zeit verbringt er dabei am Telefon. Bis zu 100 Berater-Anrufe erhalten er und Sportdirektor Claus Costa täglich. Immer wieder werden dem Duo neue Spieler angeboten. Das können auch schon mal 40 an einem Tag sein. Die meisten Namen sind den Bossen bekannt und längst in der HSV-Kartei. Für die Verantwortlichen im Volkspark geht es allerdings aktuell nicht um schnelle, sondern um gute Entscheidungen. Dafür wurde ein Transferplan aufgestellt. Dieser läuft in drei Phasen.
HSV plant Transfers in diesem Sommer in drei Phasen
In der ersten Periode geht es um Transfers, die in der Saison-Analyse als notwendig besprochen wurden und die grundsätzlich auch jetzt schon realisierbar sind. Für die zweite Phase ist entscheidend, auf welche Abgänge im Kader reagiert werden muss. Zum Ende der Transferperiode geht es dann darum, welche Spieler womöglich noch überraschend auf den Markt kommen.
Eine Blutauffrischung soll es im HSV-Kader geben. Entsprechend sind auch für jede der drei Transfer-Phasen Veränderungen geplant. Aktuell wird im Hintergrund viel vorbereitet. Mit mehreren Kandidaten laufen konkrete Gespräche, die ersten Verhandlungen sind auf der Zielgeraden. Bis zum Trainingsstart (Anfang Juli) soll nach MOPO-Informationen auch der erste richtige Sommer-Zugang fix sein. Auf welcher Position? Das ist noch offen. Es gibt mehrere Optionen. Neue Spieler soll es bekanntlich für alle Mannschaftsteile (Abwehr, Mittelfeld, Angriff) geben.
Finanzielle Situation beim HSV für Transfers ist entspannt
Wie aber sieht die finanzielle Situation aus? Der HSV muss nicht erst Spieler verkaufen, bevor er neue einkaufen kann. Das bedeutet nicht, dass Kuntz und Costa nun mit voller Brieftasche auf dem Transfermarkt unterwegs sind, die sportlichen Entscheider sind aber voll handlungsfähig. Mögliche Transfereinnahmen sollen in jedem Fall auch direkt wieder in die Mannschaft investiert werden.
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Unabhängig von den Einkäufen steht eine andere Kader-Entscheidung kurz vor dem Abschluss. Dabei geht es um Dennis Hadzikadunic. Der Innenverteidiger, der bis 2026 noch beim russischen Erstligisten FK Rostov unter Vertrag steht und in der vergangenen Saison auf Leihbasis für den HSV spielte, soll seine Zeit in Hamburg verlängern. Von „positiven Signalen“ ist im Volkspark die Rede. Für den HSV das nächste Puzzleteil in einem Transfersommer, der noch länger dauern wird. Bald geht es richtig los. Der Fahrplan steht.