Er stand vorm Comeback: Darum wurde Sahiti kurzfristig aus dem HSV-Kader gestrichen
Noch am Samstagabend ging es für die HSV-Profis per Charterflieger aus Augsburg zurück nach Hamburg. Nach der 0:1-Pleite im Kellerduell herrschte entsprechende Laune vor, ein Hamburger dürfte sogar schon während der Partie Frust geschoben haben – weil er die Reise nach Bayern kurzfristig nicht mit antreten konnte und damit sein mögliches Comeback nach zwei Monaten Pause verpasste.
Mitte September stand Emir Sahiti in der Bundesliga letztmals im HSV-Kader, kam beim 0:5 in München aber nicht zum Einsatz. In Augsburg sollte der Kosovare eigentlich ins Aufgebot zurückkehren, so plante es Trainer Merlin Polzin. Dann aber kam doch alles ganz anders.
Auch Elfadli und Poulsen fehlten dem HSV in Augsburg
Nach dem Abschlusstraining am vergangenen Freitag klagte Sahiti über muskuläre Probleme und musste den Trip absagen. Nichts war es mit dem Kader-Comeback. Am Sonntag nun trainierte der Offensivmann folgerichtig noch gedrosselt und leistete den Rekonvaleszenten Daniel Elfadli und Yussuf Poulsen Gesellschaft. Ab Dienstag, zum Start der neuen Trainingswoche, will der 26-Jährige aber wieder voll mitmischen.

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Sahiti wird dann um einen Platz im Aufgebot für die Partie gegen den VfB Stuttgart (Sonntag, 15.30 Uhr, Liveticker bei mopo.de) kämpfen. Und auch Elfadli könnte dann zum Thema werden. Nach überstandener Adduktorenverletzung steht der Abwehrmann kurz vor der Rückkehr ins Team-Training. Läuft alles glatt, winkt ihm gegen den VfB ein Kaderplatz.
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Noch etwas mehr Zeit wird Poulsen benötigen. Immerhin: Am Sonntag konnte der Kapitän auch schon wieder Sprints absolvieren, das Risiko eines zu raschen Einstiegs wollen sie im Volkspark ob der enormen Verletzungsakte des Dänen aber nicht eingehen. Die Stuttgart-Partie dürfte für ihn noch zu früh kommen. Möglich, dass es danach für die Pokal-Partie gegen Kiel (3. Dezember) oder das Nordderby gegen Werder (7. Dezember) reicht.
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