HSV
Er postet Foto aus dem Flugzeug und spricht von „Knast“: Neue HSV-Verwirrung um Dompé
Noch hat der beim HSV in Ungnade gefallene Jean-Luc Dompé keinen neuen Verein gefunden. Oder tut sich etwas was? Mit einem Social-Media-Post sorgt der Franzose abermals für Verwirrung.
Seit rund zwei Wochen schon spielt Jean-Luc Dompé beim HSV sportlich keine Rolle mehr. Nachdem der Franzose vom Teamtraining freigestellt wurde, läuft die Suche nach einem neuen Verein – bislang ohne Lösung. Nun aber sorgte ein weiterer Social-Media-Post des 30-Jährigen gleichermaßen für Hoffnung und Verwirrung.
Wenn die HSV-Profis nach ihren beiden freien Tagen am Mittwoch in die Trainingswoche vor dem Pokalspiel beim SC Verl (Montag, 18 Uhr) starten, wird von Dompé weiterhin nichts zu sehen sein. Dabei soll es auch bleiben, unabhängig davon, ob die Vereinssuche des Flügelspielers bis zum Ende der Sommer-Transferperiode (1. September) von Erfolg gekrönt sein wird. In Abstimmung mit dem HSV absolviert Dompé aktuell individuelle Einheiten.
Warum war HSV-Profi Dompé im Ausland unterwegs?
Wie aber steht es um seine Klubsuche? Am Montag sorgte ein Social-Media-Post bei Snapchat für Interesse und nährte die Hoffnung, dass Dompé und sein Berater bald eine Lösung präsentieren können. Der Angreifer postete ein Foto aus einem Flugzeug, das sich ganz offensichtlich im Ausland befand und in Richtung Hamburg starten wollte. Von dort meldete sich Dompé nämlich wenige Stunden später mit einem weiteren Foto, das er vom Rücksitz eines Autos aufnahm.
Stellt sich die Frage: Befand sich Dompé zu Vertragsgesprächen im Ausland? Oder legte er nur einen kurzen Erholungstrip nach den für ihn nervlich fraglos anstrengenden Tagen ein? Für Verwirrung sorgte in jedem Fall der Zusatz, den er unter den Flugzeug-Snap postete: „Fast life, retour au shtar!“ Das bedeutet sinngemäß: „Schnelles Leben – zurück in den Knast!“ Womit seine aktuelle Situation in Hamburg gemeint sein dürfte.
Die HSV-Bosse hoffen, dass Dompé einen neuen Verein findet
Dem HSV ist nach MOPO-Informationen nicht bekannt, wo sich Dompé zum Zeitpunkt seiner Aufnahmen aufhielt und ob er bei einem Gespräch mit einem interessierten Verein weilte. Das spricht zumindest nicht dafür, dass ein Wechsel unmittelbar bevorsteht.
Bereits vor wenigen Tagen hatte Dompé mit seinen Social-Media-Aktivitäten für Stirnrunzeln gesorgt. Das Foto, das er am vergangenen Donnerstag postete, wurde vom Fahrersitz eines Lamborghini aufgenommen, das auf französischen Straßen unterwegs war. Saint-Tropez war als mögliche Destination zu erkennen, allerdings passte die Uhrzeit, die auf dem Display des Autos zu erkennen war, in keiner Weise zur tatsächlichen Zeit. Dazu kommt: Dompé ist nach dem Verlust seines Führerscheins aktuell nicht befugt, selbst Auto zu fahren.
Offen, wie lange das Verwirrspiel noch dauert. Am liebsten würde der Profi, der beim HSV aufgrund seiner Eskapaden und seines mangelhaften Fitnesszustands in Ungnade fiel, nach Saudi-Arabien wechseln. Dort endet die Wechselfrist erst am 6. Oktober – und damit fünf Wochen nachdem in den meisten europäischen Ligen nichts mehr geht.
Sie sind bereits M+ Abonnement?