Neuzugang Paulina Bartz vor einer HSV-Wand

Wieder in Hamburg: Paulina Bartz, die den HSV im Abstiegskampf verstärken soll. Foto: WITTERS

Ein Quartett mit zwei Fäusten: Das sind die vier Neuen beim HSV

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Ein Neuzugang hat seine Volkspark-Premiere schon hinter sich: Paulina Bartz schied im November mit Bayer Leverkusen im DFB-Pokal-Achtelfinale beim HSV aus. Hamburg ist ohnehin ihre Geburtsstadt. Die U17-Europameisterin von 2022 kickte für Groß Borstel, Niendorf, Eimsbüttel und den HSV, ehe es sie nach Leverkusen zog.

Als sie vor dem Pokalspiel gegen ihren Ex-Klub mit der MOPO sprach, machte Bartz keinen Hehl daraus, wie sehr sie sich über den Trip nach Hamburg freute: „Dort können auch Familie und Freunde dabei sein. Mama und Papa haben sich dafür sogar VIP-Tickets geholt.“ Nun verlieh Bayer die 20-Jährige nach Hamburg, wo sie im defensiven Mittelfeld für mehr Stabilität sorgen soll. „Sie will spielen, da sind wir eine gute Adresse für sie“, sagt HSV-Koordinatorin Saskia Breuer.

Neben Paulina Bartz kamen im Winter drei Neue zum HSV

Unbekanntes Terrain ist die Hansestadt für das Abwehrduo Magou Doucouré und Gloria Sliskovic, die beide vom italienischen Erstligisten SSC Neapel zum HSV kamen. Die 20-jährige bosnische Auswahlspielerin Sliskovic kickte zuvor auch bei Juventus Turin, sie gilt als kompromisslose Verteidigerin. Die 25-jährige Doucouré sammelte in jüngeren Jahren Erfahrung bei Bayern München und könnte auf der rechten Abwehrseite die verletzte Jobina Lahr vertreten. Dass beide Spielerinnen aus Neapel an Alster und Elbe kommen, ist laut Breuer Zufall – zumal Doucouré und Sliskovic unterschiedliche Berater haben.

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Das Quartett vervollständigt Torhüterin Lea Paulick, die für Nürnberg und Frankfurt neun Bundesliga-Spiele bestritten hat. Bei den Hessinnen kam die 26-Jährige zuletzt nicht zum Zug, nun verstärkt sie nach dem frühen Verletzungs-Ausfall von Stammkeeperin Laura Sieger den Konkurrenzkampf im HSV-Kasten. Mit offenem Ausgang. „Eine klare Nummer eins muss es nicht immer geben“, betont Breuer: „Wir rotieren ja auch auf anderen Positionen.“ Mehr Möglichkeiten dazu hat der HSV jetzt jedenfalls.

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