HSV

Dieses Trikot sprengt alle Rekorde – und lässt die HSV-Kassen klingeln

Yussuf Poulsen, Albert Sambi Lokonga und Albert Grønbæk stehen in blauen Trikots vor dunklem Hintergrund
Yussuf Poulsen, Albert Sambi Lokonga und Albert Grønbæk (v.l.) präsentieren das Outfit.

Das neue blaue Auswärtstrikot sorgt beim HSV für einen Verkaufsboom. Wie viele Jerseys bereits weg sind – und warum man das im Volkspark erwartet hat.

Merlin Polzin trug kein eigenes Exemplar, sprach am Samstag auf der Hauptbühne aber von „unfassbar geilen Trikots“, die neben Volksparkfestival-Moderator Christian Stübinger auch die Vorstände Eric Huwer und Kathleen Krüger trugen. Der Trainer meinte damit die neuen blauen Auswärtsjerseys, die nach ihrer Präsentation am Freitag einen Kaufrausch auslösten.

In Bezug auf den Zwischenstand zu den Verkaufszahlen setzte das Auswärtstrikot bereits am Samstag zum Überholmanöver gegen das neue Heimhemd an. Das zweite Jersey war erst rund eineinhalb Tage lang auf dem Markt, da war es bereits rund 7000-mal über die Ladentheke gegangen – und damit zu diesem Zeitpunkt in etwa genauso oft wie das weiße Heimtrikot, das zwei Wochen zuvor vorgestellt worden war.

HSV hat schon 10.000 Auswärtsjerseys verkauft

Die HSV-Verantwortlichen rechneten von vornherein damit, dass das zweite Jersey, das an die Saison 1979/80 erinnert, das erste Outfit diesmal bei der Nachfrage übertreffen würde. Genau so kam es. Bis zum Beginn dieser Woche verkaufte sich das Auswärtstrikot 10.000-mal. Es ist laut internen Prognosen auf einem guten Weg, das meistverkaufte zweite Jersey der HSV-Geschichte zu werden – dabei handelt es sich bislang um das pinkfarbene Shirt aus der Saison 2016/17.

Merlin Polzin spricht mit Bakery Jatta beim HSV-Testspiel gegen FC Everton in Hamburg.
Bakery Jatta (r.) und Co. trugen gegen Everton die neuen Auswärtstrikots, die auch HSV-Coach Merlin Polzin gefallen.

Der HSV nutzte das Volksparkfestival, um die frische Ware offensiv zu vermarkten. Sowohl das Frauen- als auch das Männer-Team trugen das blaue Trikot in den Tests gegen den FC Everton (0:1 und 1:2). Huwer und Krüger zeigten sich schon bei ihrer Ansprache auf der Bühne mit Exemplaren am Oberkörper. Online, aber auch vor Ort konnte das Jersey von interessierten Fans erworben werden. Im Arena-Store bildeten sich längere Schlangen.

Merchandising: Rekord-Einnahmen beim Volksparkfestival

Nach MOPO-Informationen erzielte der HSV am Samstag allein mit dem Verkauf von Merchandising-Produkten, also Fan-Artikeln, so hohe Einnahmen wie noch nie im Rahmen einer offiziellen Saisoneröffnung. Im digitalen Shop sind die Trikots aber weiterhin erhältlich, der Verein hat sich auf den zu erwartenden Ansturm vorbereitet.

„Der HSV ist wieder da, ein neuer HSV ist da – ein demütiger und gleichzeitig ambitionierter HSV“, sagte Huwer und bilanzierte mit Blick auf die vergangene Bundesliga-Spielzeit stolz: „Wir hatten die meisten Auswärtsfans, wir hatten die meisten verkauften Trikots nach Bayern und Dortmund.“ Das Fazit des Finanzvorstandes: „Der HSV ist mehr als nur zurück.“

2025/26 wurde der Verein insgesamt 185.000 Trikots los, wobei sich das jetzt alte Auswärtsshirt rund 25.000-mal verkaufte. Diese Marke wird in den kommenden Monaten aller Voraussicht nach übertroffen werden. Das blaue Oberteil sorgte schon jetzt für den drittbesten Verkaufsstart der HSV-Geschichte – bezogen auf alle Trikots, also auch die Heim- und Sonder-Varianten. In Hinblick auf alle Auswärtsjerseys jemals bejubelte man im Volkspark am vergangenen Wochenende sogar den historisch erfolgreichsten Launch.

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