Diese Quote macht Mut für die geplanten Winter-Transfers beim HSV
Mit einem 1:1 gegen Eintracht Frankfurt hat sich der HSV in die kurze Winterpause verabschiedet. Die Profis haben nun ein paar Tage Zeit, um sich zu entspannen und neue Kraft für die zweite Saisonhälfte zu tanken. Für die Bosse im Volkspark geht die Arbeit im Hintergrund jedoch ohne große Auszeit weiter. Der Kader soll im Winter verstärkt werden. Der Blick zurück macht Mut für den Blick nach vorn.
Verstärkung sucht der HSV vor allem für die Offensive. Mit Ransford Königsdörffer, Yussuf Poulsen und Robert Glatzel haben alle drei Mittelstürmer der Hamburger an den ersten 15 Spieltagen jeweils nur einen Treffer erzielt. Bei Poulsen werden es so schnell auch nicht mehr werden: Der Däne fällt mindestens bis Februar verletzt aus.
Sportvorstand Stefan Kuntz und Sportdirektor Claus Costa wollen im Winter zumindest einen neuen Stürmer präsentieren. Dieser soll für mehr Torgefahr als die bisherigen Angreifer im Aufgebot sorgen. Dass Kuntz und Costa grundsätzlich einen guten Blick für Spieler mit einer gewissen Trefferquote haben, zeigt die Torverteilung der Hamburger in der ersten Saisonhälfte.
Drei Viertel der HSV-Tore haben Neuzugänge erzielt
Insgesamt 16 Tore hat der HSV an den bisherigen 15 Spieltagen dieser Saison erzielt. Das ist im Vergleich zu den anderen Bundesligisten nicht besonders viel. Mit Mainz, Heidenheim und St. Pauli (alle jeweils 13 Treffer) gibt es nur drei Teams, die bei der Torausbeute noch hinter den Hamburgern liegen. Auffällig: Für drei Viertel der HSV-Tore in dieser Spielzeit haben bislang Sommerzugänge gesorgt.

Ganz oben im internen Torjägerranking beim HSV stehen Albert Sambi Lokonga und Rayan Philippe, die beide jeweils vier Treffer erzielt haben – also genau die Hälfte aller bisherigen HSV-Tore. Auch Luka Vuskovic war bereits zweimal als Torschütze erfolgreich. Die Sommerzugänge Fábio Vieira und Poulsen haben zudem jeweils einen Treffer erzielt.
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Für zwölf der 16 HSV-Tore haben damit Spieler gesorgt, die erst in der vergangenen Transferperiode in den Volkspark gewechselt sind. Eine starke Quote, die in der zweiten Saisonhälfte weiter ausgebaut werden soll – mit neuen torgefährlichen Spielern vom Transfermarkt. Die Suche läuft bereits auf Hochtouren.
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