Die Noten zur Gala gegen Mainz: Welche HSV-Profis sich eine Eins verdienten

Die HSV-Profis feiern ihren Kantersieg gegen Mainz
Der HSV zeigte gegen Mainz eine herausragend starke Mannschaftsleistung.

Der HSV bleibt im dritten Bundesliga-Spiel in Folge ungeschlagen und zeigt beim 4:0 gegen den 1. FSV Mainz 05 die bislang beste Saisonleistung. Eine starke Mannschaftsleistung, bei der viele Profis glänzten. Nicht nur in der Offensive, sondern auch im Tor, in der Abwehr und im Mittelfeld. Hier die MOPO-Noten für die HSV-Profis beim Heimsieg gegen Mainz:

Heuer Fernandes: Feierte bereits sein drittes Bundesliga-Spiel in dieser Saison ohne Gegentor. Das lag auch an seiner Leistung, sicher mit den Händen und gut mit dem Ball am Fuß. Note 2

Capaldo: Durfte überraschend in der Innenverteidigung ran. Dass das nicht seine Position ist, fiel nicht auf. Sehr robust und konzentriert unterwegs. Glänzte mit seiner Vorlage zum 3:0 zudem auch in der Offensive. Note 2,5

Vuskovic: War diesmal nicht so oft in der Luft gefordert, räumte dafür am Boden gut ab und sicher auf. Der Abwehrchef hatte 90 Minuten alles im Griff. Note 2,5

Elfadli: Wie seine Nebenleute sehr wach und souverän unterwegs. Ließ sich auch durch eine frühe Gelbe Karte nicht verunsichern. Klärte in der Defensive mehrfach entscheidend. Note 2

Gocholeishvili: Gab auf der rechten Seite ordentlich Gas und hatte mit seinem gehaltenen Distanzschuss einen großen Anteil am 1:0. Setzte viele Akzente im Spiel nach vorne. Der Georgier wird immer besser. Note 2

81. Mikelbrencis: Konzentrierte sich auf der rechten Seite vor allem auf die Abwehrarbeit – mit Erfolg.

Sambi Lokonga: Feierte ein starkes Startelf-Debüt für den HSV und brachte die Mannschaft mit seinem Tor früh auf die Siegerstraße. Sehr präsent und ballsicher im Mittelfeld. Note 2

62. Meffert: Die zuletzt fehlende Spielpraxis war ihm nicht anzumerken. Fügte sich direkt gut ein und stabilisierte das Mittelfeld.

Remberg: Knüpfte an seine starke Leistung beim 0:0 vor einer Woche in Berlin an. Überzeugte erneut nicht nur im Spiel gegen den Ball, sondern auch mit der Kugel am Fuß. Dazu passte sein sehenswerter Pass auf Philippe vor dem 4:0. Note 1,5

Muheim: Musste die Kapitänsbinde wieder abgeben, ließ deswegen den Kopf nicht hängen, sondern legte einen konzentrierten Auftritt ohne entscheidende Fehler hin. Note 3

Philippe: Der Mann des Spiels. Im Sommer wäre er fast nach Mainz gewechselt, nun drehte der Franzose gegen diesen Gegner so richtig auf. Auf dem Weg nach vorne nicht zu stoppen. Suchte immer wieder den Abschluss und glänzte am Ende als Doppel-Torschütze. Note 1

82. Røssing-Lelesiit: Konnte die letzten Minuten mit auf dem Platz genießen.

Königsdörffer: Bereitete in der ersten Halbzeit das 2:0 per Flanke vor. Das war gut. In vielen anderen Szenen sah es nicht gut aus. Dazu gehörten einige Abseitssituationen, Ballverluste und falsche Entscheidungen. Nach der Pause etwas besser unterwegs. Note 4

67. Glatzel: Hätte gerne auch noch getroffen. Versuchte viel, kam aber nicht zu einer klaren Chance.

Dompé: War an zahlreichen Offensivaktionen beteiligt. Vergab in der 51. Minute eine Großchance auf das 3:0, um es Sekunden später dann besser zu machen und das Spiel mit seinem Kracher ins kurze Eck zu entscheiden. Note 2

68. Baldé: Haute sich mit viel Kampfgeist rein und hätte sich kurz vor Schluss fast mit dem 5:0 belohnt, als er sich gegen zwei Mainzer durchsetzte und zum Abschluss kam.