Diagnose ist da! Sambi Lokonga fehlt dem HSV wochenlang – und hatte doch Glück
Der HSV muss in den kommenden Wochen auf einen Leistungsträger verzichten. Albert Sambi Lokonga hat sich beim 2:0-Erfolg in Heidenheim einen Außenbandriss im linken Sprunggelenk zugezogen. Klingt auf den ersten Blick übel – es hätte allerdings auch noch deutlich schlimmer kommen können. Lange soll der Mittelfeldspieler nicht fehlen.
Verletzt hatte sich Sambi Lokonga am Samstag in Heidenheim bei einem Zweikampf mit Gegenspieler Patrick Mainka. Der Belgier konnte zunächst sogar noch weiterspielen, wurde zur Pause dann aber doch ausgewechselt. Am Montag wurde er in Hamburg genauer untersucht. Dass im beschädigten Sprunggelenk „nur“ ein Riss des Außenbandes und nicht noch mehr gefunden wurde, sorgte im Volkspark für Erleichterung.
HSV-Profi Sambi Lokonga muss nicht operiert werden
„Er hatte Glück im Unglück und wird den Rothosen voraussichtlich nur wenige Wochen fehlen“, heißt es in einer Mitteilung des Klubs. Was bedeutet das konkret? Sambi Lokonga muss nicht operiert werden. Läuft alles optimal, kann er in drei Wochen wieder für den HSV in der Bundesliga auf dem Platz stehen.

Der 26-Jährige, der in dieser Saison zu den klaren Leistungsträgern (schon vier Tore) im Team der Hamburger gehört, wird sicher die nächsten beiden Spiele gegen Union Berlin (14. Februar) und in Mainz (20. Februar) verpassen. Beim Heimspiel gegen RB Leipzig (1. März) kann er im besten Fall schon wieder dabei sein. Wirkliche Klarheit wird es aber erst in den kommenden Wochen geben.
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Wie soll der Belgier nun ersetzt werden? Gut möglich, dass mit Albert Grønbæk direkt ein weiterer Winterzugang in die erste Elf rutscht. Der Däne hat wie Sambi Lokonga seine Stärken im zentralen Mittelfeld und ist nach eigenen Aussagen „bereit“. Weitere Alternativen wären Nicolás Capaldo oder Fábio Vieira, die ebenfalls auf der Position aushelfen könnten – eigentlich aber an anderer Stelle eingeplant sind.
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