„Der HSV wollte, dass ich bleibe“: Damit überrascht Bilbija vor dem Wiedersehen

Filip Bilbija bejubelt ein Tor für den SC Paderborn
Filip Bilbija spielte für den SC Paderborn schon jetzt deutlich mehr als in der Vorsaison 2022/23 für den HSV.

Er kam in der Hoffnung, sich „unbedingt“ weiterzuentwickeln, wurde bei seiner Verpflichtung im Juni 2022 von Jonas Boldt als Spieler mit „großem Potenzial“ angepriesen. Was folgte, waren jedoch harte zwölf Monate, in denen Filip Bilbija nicht einmal das schaffte, was er nun im Volksparkstadion nachholen will – und an dessen Ende er sich diesen Sommer schon wieder aus Hamburg verabschiedete. Aber das lag nicht am HSV.

„Der Verein wollte, dass ich bleibe“, sagt Bilbija im Gespräch mit der MOPO. Auch Coach Tim Walter und Sportdirektor Claus Costa hätten versucht, ihn vom Verbleib zu überzeugen. „Sie haben aber auch verstanden, dass ich wegen meiner Situation wechseln möchte.“ Zum SC Paderborn, mit dem Bilbija am Samstag beim HSV antritt.

Filip Bilbija verließ den HSV im Sommer auf eigenen Wunsch

„Die Herausforderung könnte nicht größer sein“, sagt der 23-Jährige. Weil er die Heimbilanz des HSV – sieben Spiele, sieben Siege – kennt. Und die Qualität im Hamburger Kader dazu. Auch wegen der starken internen Konkurrenz stand Bilbija in der Vorsaison nur einmal in der HSV-Startelf.

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„Ich habe mir vorgestellt, mehr zu spielen“, gesteht der Offensivmann. „Aber der Schritt war nicht zu groß. Ich bin die Aufgabe selbstbewusst angegangen und habe sie bis zum Ende selbstbewusst durchgezogen.“ Und auch sein Verhältnis zu Walter sei trotz allem „sehr gut“ gewesen.

Wenig Spielzeit – aber mit Walter kam Bilbija beim HSV klar

„Er hat mich nicht so viel eingesetzt. Aber das gehört dazu“, sagt Bilbija. „Jeder Trainer hat Spieler, die er häufiger bringt als andere. Wir sind im Guten auseinandergegangen.“ Auf Wunsch von Bilbija, der dachte: „Wenn noch neue Spieler dazukommen, werde ich auch in der neuen Saison vielleicht nicht mehr Spielzeit bekommen. Aber es war keine Frage der Angst. Eher das Bauchgefühl.“ Gegen den HSV.

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Und für den SCP, wo Bilbija nun gesetzt ist und wo er schon sechsmal traf. Im Volkspark tat er das für den HSV nie. Aber als Gegner? „Am liebsten“, sagt er, „schon am Samstag.“