„Denker und Lenker!“ HSV-Profis feiern „Legende“ Meffert zum Abschied
Spieler kommen und gehen – das gehört zum Fußballgeschäft. Doch manchmal fällt ein Abschied besonders schwer. In diese Kategorie fällt beim HSV Jonas Meffert. Nach viereinhalb Jahren hat der Mittelfeldanführer Hamburg verlassen und ist zurück in die Zweite Liga zu Holstein Kiel gewechselt. Von vielen aktuellen und ehemaligen HSV-Profis gab es für „Meffo“ zum Abschied ein paar Liebesgrüße in den sozialen Medien.
Am Samstag wurde Mefferts Wechsel nach Kiel offiziell verkündet. Aus dem Volkspark gab es für ihn nach 146 HSV-Spielen (vier Tore, elf Vorlagen) einige warme Worte. „Meffo war der Inbegriff von Beständigkeit, Zuverlässigkeit und Teamgeist“, erklärte Sportdirektor Claus Costa. Vorstand Eric Huwer bezeichnete den 31-Jährigen als „ein prägendes Gesicht“ der vergangenen Jahre – mit „besonderen Verdiensten“ für den HSV.
Meffert bedankt sich bei den HSV-Fans
Auch Meffert selbst meldete sich noch einmal bei den Fans: In einer Videobotschaft bedankte er sich für „die tolle Zeit“, die für ihn in Hamburg „sehr emotional“ gewesen sei. „Wir haben viele Höhepunkte und auch Tiefpunkte zusammen erlebt, aber ihr habt die Zeit hier für mich sehr besonders gemacht“, sagte er. Mit den Worten „Nur der HSV“ beendete er seine Nachricht.
Fehlen wird Meffert dem HSV nun nicht nur auf dem Platz, sondern auch in der Kabine. Dort zählte er zu den angesehensten Profis im Volkspark – für viele war er weit mehr als nur ein Mitspieler. Wie hoch sein Ansehen ist, zeigte sich jetzt auch in den Reaktionen in den sozialen Medien: Bei Instagram posteten mehrere aktuelle und ehemalige HSV-Spieler Bilder und Botschaften zu Mefferts Abschied aus Hamburg.
Vuskovic, Kittel und Reis denken an Meffert
Der zurzeit noch wegen Dopings gesperrte Mario Vuskovic schickte ein rotes Herz. Robert Glatzel schrieb: „Legend and Brother“. Daniel Heuer Fernandes postete ein gemeinsames Foto mit dem Mittelfeldspieler und nannte ihn „Denker und Lenker“. Auch Jean-Luc Dompé, Bakery Jatta, Noah Katterbach sowie die ehemaligen Hamburger Sonny Kittel und Ludovit Reis meldeten sich – mit Herzen, Dank und Anerkennung. Dazu fiel immer wieder der Begriff „Legende“.
Er soll in Kiel mit seiner Erfahrung helfen
Für Meffert ist das ein weiterer Beleg für seinen hohen Stellenwert beim HSV. Seine Zukunft liegt nun in Kiel. Dort wird er vor allem wieder mehr auf dem Platz gebraucht: Als erfahrener Spieler soll er dem Spiel der „Störche“ Struktur und Stabilität geben. Dass Meffert bereits vor seiner HSV-Zeit für Holstein spielte, dürfte ihm bei der Eingewöhnung helfen.
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Seine erste Reise mit dem neuen Klub führte ihn am Sonntag zunächst direkt zurück nach Hamburg – allerdings nur zum Flughafen. Von dort ging es weiter ins Trainingslager nach Spanien. Das erste Pflichtspiel mit Kiel wartet am 18. Januar gegen Paderborn. Auch im DFB-Pokal ist Meffert jetzt wieder dabei: Am 4. Februar steht ein Heimspiel im Viertelfinale gegen Titelverteidiger VfB Stuttgart an.
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