„Das will ich jetzt ändern!“ HSV-Profi mit klarer Ansage Richtung Kiel
Für Nicolai Remberg gab es nach dem 2:1-Erfolg gegen Stuttgart gleich dreifachen Grund zur Freude. Erst der Jubel über den wichtigen Heimsieg gegen den VfB. Dann die Erleichterung darüber, dass er ohne Gelbe Karte durch das Spiel gekommen war und somit für das Nordderby am Sonntag gegen Bremen nicht gesperrt ist. Und zu guter Letzt die Vorfreude auf das am Mittwoch (20.45 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) anstehende Pokal-Achtelfinale gegen seinen Ex-Klub aus Kiel.
Neben Miro Muheim ist Remberg der einzige Profi im HSV-Kader, der bei den vergangenen 13 Pflichtspielen der Hamburger immer in der Startelf stand. Diese Serie will der Dauerbrenner in dieser Woche um zwei weitere Spiele ausbauen. „Ich habe gehofft, keine Gelbe Karte zu bekommen“, sagte er nach dem Auftritt gegen Stuttgart und strahlte. „Jetzt habe ich zwei coole Spiele mit Kiel und Bremen.“
Mit Kiel schaffte Remberg den Bundesliga-Aufstieg
Remberg darf und will bei beiden dabei sein. Der volle Fokus liegt zunächst aber nur auf dem Duell mit den „Störchen“. Von 2023 bis 2025 spielte „Rambo“ selbst für Kiel. Er spricht von einer „unglaublichen“ Zeit – mit dem Bundesliga-Aufstieg als Höhepunkt. Auch wenn es nach dem Abstieg in der vergangenen Saison einige Veränderungen gab, sind viele seiner ehemaligen Mitspieler und auch der Trainer Marcel Rapp noch da. Insgesamt zehn Karten musste er für Freunde für das Spiel besorgen.

Die Vorfreude auf das Wiedersehen ist groß, gleichzeitig stellt Remberg klar: „Ich bin jetzt hier beim HSV, und irgendwie ist die Vergangenheit egal. Ich will im Pokal weiterkommen.“
Gegen Kiel ist der HSV noch ohne Heimsieg
Als Bundesligist mit Heimrecht geht der HSV als Favorit in das Achtelfinale. Zu den Lieblingsgegnern der Hamburger gehören die Kieler allerdings nicht. Fünf Pflichtspiele gab es bislang zwischen dem HSV und Kiel im Volkspark – und noch nie einen Heimsieg.
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Das letzte Aufeinandertreffen in der Zweiten Liga entschieden die „Störche“ im Frühjahr 2024 mit 1:0 für sich. Auch Remberg war dabei. Nun will er dafür sorgen, dass sich die Geschichte nicht wiederholt. „Kiels Erfolgsquote ist hier ziemlich hoch. Sie haben oft gewonnen. Das will ich jetzt ändern“, kündigt Remberg an. Er ist überzeugt, dass der jüngste Auftritt gegen Stuttgart der Mannschaft die „richtige Energie“ geben wird – und schon am Mittwoch der nächste Grund zum Jubeln folgt.
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