HSV
„Das Profil, das wir brauchen“: HSV plant den nächsten Transfer
In Herzogenaurach entspannt sich die Personallage, doch im HSV-Sturm sieht Merlin Polzin weiter Bedarf. Welche Anforderungen der Trainer an den Neuzugang stellt.
Merlin Polzin stehen immer mehr Spieler fürs Teamtraining zur Verfügung. Nachdem WM-Urlauber Miro Muheim bereits am Montag zurückgekehrt war, konnte Nicolás Capaldo nach seinem Verletzungsschreck gegen Everton (1:2) am Dienstag erstmals wieder große Teile der Einheit absolvieren. Einzig die individuell übenden Fernando Dickes, Alexander Røssing-Lelesiit und Fabio Baldé fehlten, wobei Letzterer noch in Herzogenaurach zur Mannschaft zurückkehren soll. Auf den erhofften zweiten neuen Stürmer muss Polzin derweil warten.
Aber: Er wird kommen. Diesbezüglich ist sich der Trainer sicher. „Da wird auf jeden Fall noch etwas passieren“, sagt der Coach über die Kaderplanungen im Sturm. Nach der Verpflichtung des ablösefreien Patson Daka hat der HSV zumindest drei klassische Angreifer im Aufgebot.
HSV-Trainer Polzin will weiteren Stürmer
Bei Yussuf Poulsen können erneute Verletzungsrückschläge allerdings nicht ausgeschlossen werden, auch wenn er das bisherige Vorbereitungsprogramm erfreulich gut durchsteht. Und Otto Stange kann wie gegen Everton auch als hängende Spitze über die linke Seite kommen.
Wir brauchen Jungs, die vorn marschieren, die Zielspieler sind, die schon nachgewiesen haben, dass sie treffen können.
Polzin nutzt das vorhandene Spielermaterial so gut es geht. Das angepasste 3-4-2-1-System bietet dem Trainerteam neue Möglichkeiten. Vor allem die beiden Zehnerpositionen können sehr viele Profis bekleiden: Stange, Albert Grønbæk, Martin Adeline, Rayan Philippe, Immanuel Pherai, auch wenn er als Wechselkandidat gilt, und perspektivisch wieder Røssing-Lelesiit. Einen weiteren gelernten Stürmer für das Zentrum wünscht sich der Chefcoach aber noch.
HSV sucht einen Zielspieler
„Wir brauchen Jungs, die vorn marschieren, die Zielspieler sind, die schon nachgewiesen haben, dass sie treffen können, oder über das Profil verfügen, das wir brauchen“, sagt Polzin über die erhoffte Verstärkung und nennt als Attribute, die der Zugang mitbringen soll, „Tempo, tiefe Laufwege und eine Präsenz im Strafraum des Gegners über eine gewisse Körperlichkeit“.
Mit Daka scheint der HSV bereits einen guten Fang gemacht zu haben. Der Sambier traf in seinen ersten beiden Testspielen gegen den 1. FC Heidenheim und Everton jeweils einmal und wirkt auch in Herzogenaurach hervorragend in die Gruppe integriert. Zuletzt teilte sich Daka noch mit Poulsen die Spielzeit. Polzin hofft, zeitnah eine weitere Sturm-Alternative zu haben. Seine Ankündigung wirkt forsch, doch das Transferfenster läuft auch noch rund vier Wochen.
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